„Das wird ein ganz schweres Ding“

(pm) Am kommenden Wochenende wird es ernst für Timo Bracht: Beim Ironman 70.3 St. George trifft er in Utah auf das wohl stärkste Feld, welches in diesem Jahr über die Mitteldistanz gegeneinander antritt. Bei den gleichzeitig ausgetragenen US amerikanischen Meisterschaften kann Bracht möglicherweise von seinem langen Aufenthalt in San Diego profitieren.

Die letzten Wochen waren gespickt mit guten Trainingseinheiten, verrät Bracht Tage vor seinem Auftritt beim Ironman 70.3 St. George. Dennoch lag der Schwerpunkt vor allem darin, sich auf der Langdistanz weiterzuentwickeln und so wird es spannend, zu beobachten wie sich das Training bei den mittlerweile extrem schnellen Rennen über die Mitteldistanz bemerkbar macht. „Im Sommer müssen die Kirschen reif sein“, sagt der Athlet des POWER HORSE Triathlon Teams und meint damit vor allem sein großes Ziel, die Challenge Roth. Der anspruchsvolle Wettkampf über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen dürfte also sowohl eine Standortbestimmung, als auch ein echter Härtetest aufgrund des elitären Starterfeldes werden.

„Ich freue mich darauf, am Wochenende 70.3 Luft zu schnuppern. Ich werde Gas geben und schauen, was geht.“ So lautet die Marschroute, wenn der Startschuss fällt. Seit einigen Wochen bereitet sich Timo Bracht mit seiner Familie in San Diego auf die Wettkampf-Saison vor, er kennt also das Wüstenklima und ist bestens akklimatisiert. Die Reise nach Utah bezeichnet er als spannenden Trip: „Wir fahren sieben Stunden mit dem Auto hin – zurück geht es dann über Las Vegas wieder in die Heimat auf Zeit nach Carlsbad.“

Bracht auf dem Rad

(Foto: pm)

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