Waldbrunner CDU-Kandidaten unterwegs

CDU – Gemeinderats- Ortschaftsrat- und Kreistagskandidaten in der Öffentlichkeit

Waldbrunn. Die CDU-Kandidaten des Wahlkreis V aus Mudau, Limbach, Fahrenbach, Neckargerach, Binau und Waldbrunn stellten sich dieser Tage in Strümpfelbrunn den Wählern vor, nachdem sie bereits im Vorfeld mit den Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten die Waldbrunner Ortsteile Waldkatzenbach und Strümpfelbrunn besichtigt und die dortigen Problemfelder kennengelernt hatten.

Die Begrüßung der Kandidaten und Gäste übernahm der Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat und Kreistagskandidaten Andreas Geier. Er gab der Versammlung einen Überblick über die Tätigkeiten seiner Fraktion in der zu Ende gehenden Legislaturperiode.

Einer der Schwerpunkte war die Fertigstellung des Generationenprojekts „Katzenbuckel-Therme“. Diese Maßnahme habe über Jahre hinweg den Haushalt der Winterhauchgemeinde geprägt. Andere wichtige Maßnahmen seien in dieser Investitionsphase nicht durchführbar gewesen, sodass deren Verschiebung auf spätere Haushalte notwendig wurde. Die gute Besucherresonanz der Katzenbuckel-Therme, mit Gästen aus der Region zeige, so Geier, dass die Modernisierung richtig war.

Zukunftsweisende Maßnahmen wie die DSL-Versorgung der Ortsteile Oberdielbach, Schollbrunn und Weisbach konnten jedoch erst mit Unterstützung des Landkreises und guter Bezuschussung realisiert werden, stellte der Fraktionsvorsitzende den Handlungsspielraum dar. Neue Wege sei man im Bereich der Werkrealschule Limbach-Fahrenbach-Waldbrunn gegangen. Sinkende Schülerzahlen im Bereich der Hauptschule hätten diese Kooperation notwendig gemacht. Zur Stärkung des Schulstandortes seien im nächsten Schuljahr  Kooperationen mit der Stephen Hawking Schule Neckargemünd und der Schwarzbachtalschule geplant (wir berichteten). Ebenso ist habe man kürzlich die offene  Ganztagesschule an der Winterhauch-Grundschule auf den Weg gebracht, zog Andreas Geier ein Fazit für die Arbeit im Gemeinderat.

Die amtierenden Kreisräte und Kreistagskandidaten Bürgermeister Jens Wittmann (Fahrenbach) und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger (Mudau) erläuterten anschließend die Entwicklungen im Landkreis. Hier schlagen sich nach wie vor die Sozialausgaben sowie die Misere der Neckar-Odenwald-Kliniken auf den Haushalt und somit auch auf die die Kreisumlage und nieder und belaste dadurch die Gemeinden.




Kreistagskandidat Bürgermeister Markus Haas (Waldbrunn) stellte nochmals kurz das Projekt „Waldbrunn-Express“ vor (wir berichteten) und hob die Bedeutung des Ruftaxis für die Mobilität nochmals heraus.

Auch in den Ortsteilen Weisbach, Mülben, Schollbrunn und Oberdielbach machten sich die Bewerber ein Bild von bereits realisierten bzw. bevorstehenden Maßnahmen. Besichtungsschwerpunkte in den einzelnen Ortsteilen waren das Bürgerhaus in Schollbrunn, das zur anstehenden 650-Jahrfeier aufwändig saniert wurde. Dabei zeigte sich, dass der jahrelange Sanierungsstau mit hohen sechsstelligen Summen behoben werden müsse. Rechtszeitige Reparaturen hätten hier möglicherweise für Kostenersparnis gesorgt, waren sich die Kandidaten einig. Das anstehende Straßenbauprojekt Wilhelmstraße in Weisbach sowie die bereits laufenden Maßnahmen in Mülben, Simmesstraße und Wagenschwender Weg wurden ebenfalls in Augenschein genommen.

In Oberdielbach wurde der unschöne Anblick des Brandweihers in der Alten Waldkatzenbacher Straße thematisiert. Hier wurde vonseiten der CDU-Fraktion erneut ein unterirdisches Feuerlöschbecken angeregt, um das frei werdende Gelände mit den Nachbargrundstücken der Vermarktung zuzuführen. Hilfreich könnte hier die bereits in den Ortsteilen Weisbach und Mülben laufende ELR-Planung sein, so das Fazit.

Themen in Waldkatzenbach waren notwendige Arbeiten am Bürgersaal sowie die kleine Parkanlage gegenüber der Bushaltestelle in der Ortsmitte. Beide Einrichtungen seien in die Jahre gekommen und hätten Sanierungsbedarf, stellte die Delegation fest.

In der Diskussionsrunde wurden die Krankenhausmisere und die Entwicklung der Kreisstraße zwischen Waldkatzenbach und Oberdielbach angesprochen.

Die CDU Kandidaten sehen ihre Aufgabe im Falle ihrer Wahl in der Schaffung der Rahmenbedingungen damit Waldbrunn für Jung und Alt, für Unternehmer, Landwirte, Arbeitnehmer und Urlauber attraktiv bleibt.

Man könne Vieles fordern, müsse aber Wünschenswertes und Machbares differenzieren und abwägen, so das Schlusswort.

500 CDU in Waldkatzenbach

Auch in Waldkatzenbach machten die Bewerber der CDU Station. (Foto: privat)

Infos im Internet:

www.cdu-waldbrunn.de



Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.