Ferienkirche 2014  mit „grenzenlosem“ Spaß

Waldbrunn. (sk) „Gottes Reich kennt keine Grenzen“ – unter diesem Motto gab es auch in diesem Jahr wieder viel zu erleben bei der Ferienkirche im Feriendorf Waldkatzenbach.

Dass Verschiedenheit kein Grund ist, eine Grenze zwischen sich und anderen zu ziehen, erfuhren die Kinder bei den Geschichten, die es morgens im Kinderprogramm zu hören gab. Und sie erlebten es selbst, zum Beispiel beim Basteln der Sockenpuppen, die erst durch ihre Verschiedenheit einen tollen Reichtum an Kreativität und Individualität boten. Aber auch beim „Grenzenlos-Stationenspiel“ wo es an verschiedenen Stationen um ein positives Miteinander ging, man aber auch seine eigenen Grenzen austesten konnte – z. B. die Geschmacksgrenzen, mit uns eher unbekannten Nahrungsmitteln. Im Blick auf die zum neuen Schuljahr beginnende Kooperationsklasse an der Winterhauchschule wurde auch angesprochen, wie gut es für beide Seiten ist, wenn Behinderungen keine Grenzen zwischen Menschen aufbauen.

Natürlich hatten auch die Geschichten im abendlichen Sandmännchen viel mit einem grenzenlosen Miteinander zu tun. Vor allem damit, wie schwer man es sich und anderen macht, wenn man zulässt, dass Angst und Vorurteile Grenzen zwischen uns Menschen ziehen.




Das gleiche Gefühl wurde auch den Besuchern des sehr gut besuchten Familiengottesdienstes vermittelt, als die Grenzen, die uns einengen können, mit Absperrband deutlich sichtbar wurden. Befreiend war da das Durchschneiden der Grenzen durch die Kinder – und der Reichtum der Verschiedenheit wurde den Besuchern durch einen Tanz der Sockenpuppen eindrucksvoll vermittelt.

Am Ende einer arbeitsreichen, aber auch sehr spaßigen Woche durfte auch der Dank nicht fehlen – an die Kinder, die wieder so engagiert dabei waren, an die Jugendlichen des ökumenischen Teams, die eine Woche ihrer Ferien geopfert haben und tollen Einsatz gezeigt haben, an die Kirchengemeinden, das Feriendorf und an die Gemeinde Waldbrunn, für sehr vielfältige Formen von Unterstützung!

 KP Ferienkirche

„Schatzverteilung“ nach der Rallye „Einmal um die ganze Welt“ (Foto: privat)


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