Gemeindeoberhaupt besucht Inklusionsklasse

 
 (Foto: pm)
Waldbrunn. Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 kooperieren die Schwarzbach Schule, eine Einrichtung der Johannes-Diakonie Mosbach, und die Winterhauch-Grundschule in Form einer Außenklasse, die in Waldbrunn eingerichtet wurde und 19 Kinder inklusive unterrichtet (wir berichteten). Seit September besuchen fünf behinderte und 14 nicht behinderte Kinder  die Klasse 1a.
Diese Klasse wird im Teamteaching von Grundschullehrer und Sonderschullehrer bzw. Fachlehrer unterrichtet, wobei sich der Unterricht an verschiedenen Bildungsplänen orientiert. Die Schüler lernen zwar gemeinsam am gleichen Lerngegenstand, jedoch individuell auf ihrem jeweiligen Lernniveau. Kinder mit besonderem Förderbedarf werden während des Unterrichts von zusätzlichen Kräften unterstützt.
Dieses Konzept verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen im Lernumfeld der Grundschule ein positives Selbstkonzept entwickeln und absichern. Alle Kinder der Klasse sollen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und ihrer individuellen Begabung gefördert werden und den Umgang mit der Heterogenität lernen, d. h. Verschiedenheiten und Andersartigkeit werden als „normal“ akzeptiert. Zusätzlich sollen die Kinder präventiv gefördert werden, um Lernschwierigkeiten vorzubeugen. Insbesondere können durch die wohnortnahe Beschulung von Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf deren bisherige soziale Kontakte aufrechterhalten werden.


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Bürgermeister Markus Haas überzeugte  sich bei einem Besuch in der Winterhauch-Schule von der erfolgreichen Umsetzung des vereinbarten Konzepts. Vor Ort informierten die beiden Schulleiter Uli Schöpwinkel von der Winterhauch-Grundschule und Steven Reres von der Schwarzbach Schule über den aktuellen Stand in der Klasse. Beide bestätigen der Klasse einen hervorragenden Start sowie eine optimale Zusammenarbeit der Lehrkräfte beider Schulen, wodurch ein harmonisches Unterrichtsklima und ein für alle Kinder gleichermaßen erfolgreiches Lernen gewährleistet wird.
Im Klassenzimmer konnten sich die Besucher selbst ein Bild vom „Schulalltag“ im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts machen, wo die Klassenlehrerin Jennifer  Schleweis und die für den inklusiven Unterricht verantwortliche Pädagogin Constance  Seeliger ausführlich über den Unterrichtsablauf berichteten.
Bürgermeister Haas zeigte sich beeindruckt und zog am Ende des Besuchs ein positives Resümee. Man war sich einig, die Kooperation auf dieser sehr erfolgreichen Basis fortzusetzen.
 
(Foto: pm)


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