Weitere 25 Flüchtlinge nach Waldbrunn

Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis plant Flüchtlingsunterbringung in einem Mehrfamilienhaus in Waldbrunn-Waldkatzenbach – Bevölkerung wird informiert

Waldkatzenbach. (lra) Wegen weiter steigender Flüchtlingszahlen plant das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, ein Mehrfamilienhaus in Waldbrunn-Waldkatzenbach in der Straße „Kurzes Gewann“ als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen. In dem Gebäude sollen circa 25 Personen untergebracht werden. Zu diesem Zweck beabsichtigt der Landkreis das Gebäude aus privater Hand zu erwerben. Die Erstbelegung soll Mitte November erfolgen.




In enger Abstimmung mit der Gemeinde Waldbrunn wird die Bevölkerung am Dienstag, den 3. November um 19.00 Uhr in einer Bürgerinformationsveranstaltung im Bürgersaal in Waldkatzenbach über die geplante Unterbringung informiert. Anwohner und interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Bereits zuvor wurde bekannt, dass der Neckar-Odenwald-Kreis im ehemaligen Gasthaus Linde in Schollbrunn ca. 30 Personen und im ehemaligen Gasthof Post in Waldkatzenbach  18 Personen unterbringen will. 


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19 Kommentare
  1. Nachfrage sagt

    Was sagen unsere Volksvertreter zu dieser neuerlichen Belegung in Waldkatzenbach? Wo ist unsere Ortsvorsteherin, die Gemeinderäte Ihrig, Münch, Bracht? Was sagen die dazu? Stehen die für „Refugees welcome?“
    Keine Äußerung, nur weggucken, kein Bekenntnis. Schämen sollten sie sich, lassen uns Bürger allein. Nehmen Sie eine Position ein, engagieren sie sich.

  2. marion Jünger-Lenz sagt

    Besteht Waldbrunn nur aus Schollbrunn und Waldkatzenbach ? Wenn schon – dann sollte diese Aufgabe gleichmäßig auf Alle verteilt werden !

  3. Katzebocher sagt

    Wahrscheinlich sind die Ortschaft- u Gemeinderäte in den andern OT aktiver und engagierter.

  4. Bildleser sagt

    ich denke wenn entsprechende Gebäude zur Verfügung stehen, werden andere auch ihren Teil dazu betragen.

  5. Katzebocher sagt

    In andern Ortsteilen gibt es auch Leerstände. An der Hauptstraße in Dielbach, die Rose in Weisbach, schlecker in Strümpfelbrunn, Waldbrunner Hof in Mülben.
    Aber dort sind die GR und OR aktiver. Sieht man doch auch an Dorffesten.

  6. leser sagt

    Nicht alle Gebäude sind bewohnbar. Wenn ich mal daran denke, wann der Waldbrunner Hof dicht gemacht hat? Aber so wie es aussieht, hat der Landkreis die Gebäude ausgesucht.

  7. Joe sagt

    Hauptstrasse in Dielbach?
    Die Rose hat keine Zimmer und der Waldbrunner Hof ist eigentlich nur zum abreissen geeignet. Das Emiggebäude ist ein Gewerbegebäude. Da ist nichts vorhanden.
    Container wären noch möglich.
    Gruss
    Joe

  8. Thomas Stelzer sagt

    Sehr geehrter Herr Katzenbocher
    Zu ihren zwei Kommentaren hätte ich als Ortschaftsrat von Waldkatzenbach auch etwas zu sagen.
    1. Für die Unterbringung von Flüchtlingen ist allein der Kreis zuständig und nicht der Bürgermeister, Gemeinderat oder Ortschaftsrat.
    2. Ich habe wie sie die Information das weitere Flüchtlinge nach Waldkatzenbach kommen sollen aus dem „Katzenpfad“ bzw. der RNZ erfahren. Es gibt in einem solchen Fall keine Vorinformation an Mandatsträger.
    3. Wenn ihnen wirklich so viel Leerstand in der Gemeinde bekannt ist dann informieren sie doch einfach das LRA darüber. Die wären sicher dankbar. Jedoch sollten sie vorher mit den Eigentümern sprechen ob diese Gebäude zur Miete bzw. zum Kauf stehen. Denn Zwangsenteignungen gibt es wegen der Unterbringung von Flüchtlingen keine.
    4. Der Zusammenhang zwischen Dorffest und Flüchtlingen ist ja an den Haaren herbei gezogen. Wenn sie mit dem gewählten Ortschaftsrat nicht zu frieden sind dann sprechen sie diesen doch einfach an oder beteiligen sich aktiv an der Weiterentwicklung von unserem Ortsteil. In Zukunft werden wir Arbeitseinsätze im Amtsblatt veröffentlichen. Mal schauen wer kommt.
    Oder besser sie lassen sich bei der nächsten Wahl aufstellen. Im Fall das sie es in einen Rat schaffen, können sie dann alles besser machen.
    MfG
    Thomas Stelzer

  9. Katzebocher sagt

    Guten Morgen Herr Stelzer!
    Es ehrt Sie, dass Sie als einziger Volksvertreter mit dem Volk sprechen. Aber Sie sind nicht gemeint. Ihnen nehme ich ab, dass Sie erst aus der Presse von den Plänen erfahren haben.
    Aber die Gemeinderäte wussten schon sehr viel früher von den neuen Plänen. Allerdings ist es mehr als bedenklich vom Demokratieverständnis her betrachtet, dass Sie erst aus der Zeitung erfahren, was in Ihrem Dorf passiert. Da sollte man dem ganzen die Legitimation entziehen und zurücktreten. Oder wollen Sie das Feigenblatt sein?
    Auch die Nichtssager bzw. Abnicker im Gemeinderat sollten sich hinterfragen. Sind Sie nur als Staffage gewählt? Nein, Sie sind unsere Vertreter. Kassieren Sie bitte nicht nur Sitzungsgelder und trinken Freibier bei Dorffesten, sondern stehen Sie endlich für Ihre Bürger/Wähler ein.

  10. Tom sagt

    Guten Tag Herr Katzenbacher,
    Ich gehe davon aus, dass Ihnen die Unsummen, die an Sitzungsgeldern bezahlt werden, bekannt sind. Auch die Hektoliter an Freibier, die bei Dorffesten so verschwendet werden, wurden Ihnen gemeldet.
    Ich, der ich natürlich nicht Ihren Kenntnissstand habe, finde es nur seltsam wenn Sie den einzigen Volksvertreter, der mit dem Volk spricht, zum Rücktritt auffordern.

  11. Robert Haas sagt

    Ich bin doch mal echt gespannt ob die Unterbringung von Flüchtlingen nur nur auf dem Rücken der Bürger von Schollbrunn und Waldkatzenbach ausgetragen wird !! WÄhrend in Waldkatzenbach schon das zweite Gebäude geplant ist , gibt es noch keine Infos über die Verteilung auf andere Ortschaften !

  12. leser sagt

    Ich glaube nicht, dass in anderen ortschaften so was möglich ist. Die Häuser in Waldkatzenbach und Schollbrunn standen leer und waren vermutlich noch einigermaßen in Schuss. Der zitierte Waldbrunner Hof gewiss nicht.
    Zudem kauft ja anscheinend der Kreis die nicht mehr genutzen Gebäude auf, weil es auf die Dauer billiger sein soll. So geschehen in Schollbrunn mit der „Linde“, in Waldkatzenbach mit der „Post“ und dem „Gebäude aus privater Hand“. In Robern hat der Kreis auch den „Löwen“ gekauft.
    Wo steht denn sonst in Waldbrunn noch ein leerstehender Gasthof, der nicht mehr genutzt wird und noch einigermaßen in Schuss ist?

  13. Robert Haas sagt

    Lieber Leser am Freitag und auch andere die sich zu Wort melden , ! Bei dem zweiten Gebäude in Waldkatzenbach handelt es sich nicht um einen Gasthof sondern um ein ganz normales Wohnhaus ! Ich kann mir nicht vorstellen , daß es in anderen Ortschaften nicht auch leerstehende Gebäude gibt !!Oder sind etwa die Ansprüche der unterzubringenden Personen zu HOCH für andere Ortsteile ? Viel mehr glaube ich , daß viele die rufen WELCOME froh sind wenn sie keine Asylanten in ihre Nähe bekommen und zudem noch zu feige sind für ihren Kommentar mit ihrem Namen einzustehen

  14. Mitbürgerin aus Waldkatzenbach sagt

    Finde es ja wirklich traurig und erstaunt mit welchen Menschen ich in einem Dorf wohne.
    Vielleicht ist es sinnvoller sich mal Gedanken zu machen über eine Sache die sich Nächstenliebe nennt.
    Keiner kann sagen was oder wer genau in unser Dorf kommt.
    Wartet doch einfach mal ab und schimpft erst wenn es Grund dazu gibt.
    Vielleicht sollte sich jeder mal an die eigene Wohlstandsnase fassen und überlegen was er in einer Notsituation, wenn man nichts mehr hat, und die Kinder nur noch vor Hunger und Kälte weinen, machen würde??? Dableiben wo es nichts mehr gibt und man angst hat um sein Leben oder nach einer Möglichkeit suchen würde um sich zu retten???
    Finde eure Kommentare unmöglich!!!!!!

  15. Anonymous sagt

    Mitbürgerin aus Waldbrunn,was hält sie
    ab ihren

  16. leser sagt

    @ Robert Haas
    Ich habe in meinem Kommentar auch geschrieben, dass isich um das zweite Gebäude in Waldkatzenbach um ein „Gebäude aus privater Hand” handelt.
    Aber wie schon gesagt, der Landkreis kauft die Gebäude – ob Gasthof oder von privat – auf. So manches unverkauftes oder unverkaufbares Gebäude findet da noch seinem Abnehmer. In jeder „Krise“ gibt es Gewinner.

  17. marion Jünger-Lenz sagt

    Liebe Mitbürgerin – gerne würde ich sie direkt ansprechen. Sie haben Recht: keiner weiß was kommt. Aber es muß einem doch erlaubt sein, eventuelle Zweifel oder Ängste zu äussern. Und das hat nichts mit „Wohlstandsnase“ zu tun, denn die habe ich ( leider) nicht ! Aber ich freue mich, dass sie sich so selbstlos engagieren und wünsche ihnen, dass sie nicht enttäuscht werden.

  18. Anonymous sagt

    Mit der Einladung unserer Regierung „Kommt wir helfen euch“ ist doch die Welle erst losgetreten worden. Zu unterscheiden wer Hilfe benötigt und wer zu Unrecht hier ist, ist doch schon gar nicht mehr möglich. Den Abschiebungsbescheiden folgt doch auch kaum noch jemand, Widerspruch oder untertauchen ist dann angesagt.
    Die Kriege in Syrien und Afghanistan gibt es nicht erst seit diesem Jahr, doch hatten wir immer einen eher gemäßigten Zustrom, Was würdest DU tun wenn eine Einladung folgt? Ablehnen?
    Bilder von toten Menschen die im Mittelmeer während der Überfahrten auf dem Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft sterben sind schrecklich und nicht mehr mit anzusehen! Leider folgen sie der Einladung und der Geste „Herzlich Willkommen“, die unsere Politik verbreitet hat, man muss sich hier wirklich die Frage stellen wer für die vielen Toten mittlerweile die Schuld und die Verantwortung trägt.
    Das muss wieder aufhören, Bitte ihr habt es losgetreten also lasst euch verdammt noch mal was einfallen wie dieses Elend in den Griff zu bekommen ist.
    Was sollen wir noch alles ertragen? Sind wir noch nicht Multikulturell genug? Jeder kann hier seine Religion frei ausleben, schaut man sich in den Städten um, ist mittlerweile gefühlt jeder 2. mit Migrationshintergrund. Ich bin nicht fremdenfeindlich aber wird dadurch nicht über kurz oder lang auch unsere deutsche Kultur aussterben?
    Eine Demokratie ist das hier auch schon lange keine mehr, wer fragt den noch uns Bürger?
    Es wird einfach über uns entschieden und mir bleibt nur bei der nächsten Wahl die Möglichkeit zu entscheiden welcher tolle Entscheidungsträger meine Stimme bekommt, letztendlich machen die dann doch was sie wollen! Gefragt werden wir schon lange nicht mehr!
    Ich möchte auch nicht abwarten und schauen wer da kommt! Überlegt doch mal was würdet ihr denn hier ohne Aufgaben und Arbeit tun? Im Urlaub mal 2 Wochen ausspannen und nichts tun und dabei 3x um den Katzenbuckel spazieren, schön. Aber was kommt danach? Arbeiten hier in der Region? Es gibt doch eh kaum Möglichkeiten etwas zu finden. Familien mit Kinder finden hier doch leichter Anschluss als einzelne Männer und was wenn nur Männer kommen? Allein aus diesem Grund hätte ich hier schon gerne ein Mitbestimmungsrecht.
    Ach so es gibt ja dann bestimmt Integrationskurse und Sprachkurse usw. und wo? Laufen Bedürftige dann von Katzenbach nach Schollbrunn oder umgekehrt, kann man das den Menschen zumuten vor allem im Winter oder werden Fahrten organisiert?
    Das wird ja auch nicht der einzige Punkt sein wo Kosten entstehen, die bald auch wir Bürger tragen müssen, ach ja hab ja ganz vergessen wir sind im Land in dem Milch und Honig fließt, wir haben ja genug, nur das hier überhaupt was fließt dafür muss jeder einzelne von uns hart arbeiten. Ich könnte Wetten das die Steuern und Gebühren im nächsten Jahr wieder steigen. Jaaa da gibt es ja noch die Hundesteuer, da geht immer was, und demnächst wird dann noch eine Pferdesteuer eingeführt, glaubt ihr nicht na dann wartet mal ab.
    Wie ihr merkt ist doch hier der Ärger schon vorprogrammiert, natürlich sollten Menschen in Not geholfen werden, doch wer hat denn überhaupt noch den Überblick wer in Not ist und wer nicht?
    Entscheidungen treffen immer andere und uns bleiben nur solche Plattformen wie diese um uns Luft zu machen, echt traurig.
    Zu melden haben wir doch schon lange nichts mehr oder wurde einer von euch gefragt????
    In diesem Sinne ein schönen Abend.

  19. Katzebocher sagt

    Jetzt verbietet uns BM Haas bei Bürgerversammlungen sogar schon das Wort. Soll ja nur keiner Mutter Angie kritisieren.

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