Seltenes Naturphänomen auf dem Winterhauch

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(Foto: Sabine Nolz)
Ein ganz besonderes und seltenes Naturphänomen bekam die Hobbyfotografin Sabine Nolz am frühen Morgen des Dreikönigstag im Wald auf dem Winterhauch bei Strümpfelbrunn vor die Linse ihrer Kamera.

Die Rede ist von Haareis, das nur dann entsteht, wenn einige Voraussetzungen zusammenkommen.

So braucht es verwitterndes Holz in dem winteraktive Schlauch- oder Ständerpilze Gase produzieren, die das im Holz vorhandene Wasser an die Oberfläche drängen. Dort gefriert das Wasser, sofern die Umgebungstemperatur knapp unter dem Gefrierpunkt liegt. Die Gase schieben weiteres Wasser nach, wodurch die eindrucksvollen Eisfäden entstehen. Darüber hinaus bedarf es einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit damit sich Haareis bildet.

Die Beteiligung eines Pilzes hat der Meteorologe Alfred Wegener bereits 1918 vermutet, aber erst 2008 wurde die Theorie bestätigt.

Dank Sabine Nolz können auch unsere Leser an dem seltenen Naturschauspiel teilhaben.

(Foto: Sabine Nolz)


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