Waldbrunner Kirchen und Kapellen

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Unser Bild zeigt Gemeindereferent Gregor Kalla, Pfarrer Jonathan Richter, Bürgermeister  Markus Haas und Gemeindemitglied Otmar Glaser vor der ev. Kirche Strümpfelbrunn. (Foto: Hofherr)

Naturpark-Neckartal-Odenwald fördert Tafeln zur Entstehungs- und Baugeschichte

Waldbrunn.  (mh) Dem ein oder anderen sind sie vielleicht schon aufgefallen – die insgesamt sieben neuen, vom Naturpark Neckartal-Odenwald geförderten Infotafeln zur Geschichte der Kirchen und Kapellen in den Ortsteilen der Gemeinde Waldbrunn.

Pfarrer Jonathan Richter von der evangelischen Kirchengemeinde Strümpfelbrunn-Waldkatzenbach war Ideengeber des Projekts, an dem sich in der Folge alle Kirchengemeinden Waldbrunns beteiligt haben.

Seit einigen Wochen stehen die Infotafeln vor den evangelischen Kirchen in Strümpfelbrunn, Weisbach, Waldkatzenbach, Oberdielbach und Schollbrunn sowie vor der katholischen Kirche in Strümpfelbrunn und der Kapelle in Schollbrunn. Dieser Tage wurden die Tafeln feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Zur Übergabe traf man sich stellvertretend für alle Standorte an den beiden Kirchen in Strümpfelbrunn. Für die Gemeindeglieder seien sie ein Neujahrsgeschenk, für den Touristen eine zuverlässige Informationsquelle, betonten Pfarrer Jonathan Richter und Marina Hofherr von der Tourist-Information Waldbrunn, die für den Kontakt zum Naturpark sowie das Layout der Naturparkschilder verantwortlich war.

Ebenso freuten sich Bürgermeister Markus Haas und Gemeindereferent Gregor Kalla, der die katholische Gemeinde mit der Pfarrkirche St. Maria vertrat, über die neuen Aushängeschilder, die allen Bürgen, darunter besonders den Gläubigen beider Konfessionen und den Besuchern der Winterhauchgemeinde gleichermaßen zugute kommen.

Obwohl die Realisierung in der Weihnachtszeit vollzogen wurde, waren die Tafeln dann aber doch nicht, mussten doch 300 Euro Eigenanteil je Tafel von den Kirchengemeinden geschultert werden. Unter dem Förderaspekt Naturpark-Sensibilisierung übernahm der Naturpark Neckartal-Odenwald 60 Prozent des Nettopreises. Damit erfüllte man den gesetzlichen Auftrag und die besondere Zielsetzung des Naturparks.

„Eine lohnende Investition“, ist sich Pfarrer Richter sicher; hätten doch ausnahmslos alle Kirchen auf dem Winterhauch ihre besondere Geschichte und seien bis heute ein lebendiges Zeugnis des christlichen Glaubens rund um den Katzenbuckel. Dass sie dem Besucher hilfreich sind und dem Gemeindeglied zu einer neuen Identifikation mit dem eigenen Gotteshaus verhelfen, das wünschen sich aber nicht nur die Geistlichen. Es waren nämlich vor allem ehrenamtlich tätige Mitglieder aller Gemeinden, die ihr Wissen über Bau und Geschichte der Gotteshäuser in die Formulierung der Texttafeln haben einfließen lassen.

Die neuen Infotafeln wurden entsprechend den Vorgaben des Naturparks gestaltet, was Bedingung für die Förderung war. Auch die Infotafeln zu Karl-Drais im Ortsteil Waldkatzenbach und verschiedene Austauschtafeln der Lehrpfade auf dem „Weg der Kristalle“ und dem „Naturlehrpfad“ reihen sich hier ein, erläuterte Marina Hofherr bei der Übergabe. Durch die einheitliche Gestaltung aller (neuen) Tafeln will man den Naturpark als Marke besser positionieren.

Bürgermeister Markus Haas dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren, die zu diesem gelungenen Projekt beigetragen haben. „Schön, dass unsere Gotteshäuser jetzt auch auf diese Art gewürdigt werden, Beachtung finden und Geschichte lebendig erhalten wird“, freute sich Bürgermeister Haas.


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