Erster Waldbrunner Auto-Gottesdienst

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(Foto: privat)

Über 100 Fahrzeuge kamen zur Katzenbuckel-Therme

Waldbrunn. (jr) „Als aber der Pfingstmontag gekommen war, waren sie alle in ihren Autos an einem Ort beieinander. Und es geschah ein Rauschen durch die Mikrofone und Lautsprecher. Es erfüllte jedes Auto, in dem die Menschen saßen und sie wurde neu erfüllt mit dem Heiligen Geist“. Mit dieser Neuformulierung der biblischen Pfingstgeschichte begrüßten Gemeindereferent Gregor Kalla und Pfarrer Jonathan Richter die über 100 Autos samt Insassen zum ersten ökumenischen Autogottesdienst am vergangenen Pfingstmontag an der Waldbrunner Katzenbuckeltherme.

So vielfältig die versammelten Automarken, so bunt gemischt war denn auch das Programm: Ein Wechselspiel aus hupenden Autos und blasenden Posaunen, aus Theater und Gebeten von der LKW-Bühne, verknüpft mit der Botschaft, dass Gottes Geist verschlossene (Auto-)Türen durchbrechen kann – all das erlebten die Besucherinnen und Besucher dieser Gottesdienstpremiere der besonderen Art.

Unter dem Thema „Aufbruch mit Navi“ wagten Kalla und Richter den Vergleich eines Lebens als Christ mit dem Auto: „Auch wir müssen geführt und geleitet werden – vom Heiligen Geist“ machten beide in ihrer Dialogpredigt deutlich.

Dankbar zeigte sich die Autogemeinschaft auch gegenüber der lokalen Gemeindeverwaltung um Bürgermeister Haas, die durch ihre Unterstützung und Vernetzung den Gottesdienst erst möglich gemacht hatte, übernahm doch die Feuerwehr die Einweisung der „mobilen Kirchen“ auf die eingezeichneten Parkplätze und sorgte für einen reibungsloses Kommen und Fahren.

Angesteckt von Freude und ermutigt zu neuen Aufbrüchen – so fuhr man nach einem besonderen Gottesdienst in besonderen Zeiten seiner Wege, gespannt darauf, ob es einmal zu einer Wiederholung kommen wird.


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