Freiwillige ermöglichen Winterspaß am Katzenbuckel - KATZENPFAD

Freiwillige ermöglichen Winterspaß am Katzenbuckel

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Bis zu 500 Wintergäste rodelten am Katzenbuckel. Auf der Piste neben dem Weg zum Aussichtsturm wurden keine Corona-Verstöße beobachtet. (Foto: Hofherr)

Bürgermeister Markus Haas lobt Einsatz der Bürger für die Besucher – Polizei am Nachmittag vor Ort

Waldkatzenbach.  Auch an diesem Wochenende nutzten wieder viele Menschen das winterliche Wetter, mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, aber herrlichem Sonnenschein, um dem 626 Meter hohen Katzenbuckel einen Besuch abzustatten. Obwohl sich laut Polizeiangaben etwa 500 Menschen am Rodelhang aufhielten, gab es im Gegensatz zur Vorwoche keine Probleme.

Dies war auch den vielen Freiwilligen rund um Ortschaft und Gemeinderat zu verdanken, die gemeinsam den Verkehr regelten und per Funk die Informationen über freie Parkplätze an die Kontrollstellen weitergaben, sodass die Besucher ohne längere Suche zu den entsprechenden Stellen gelotst wurden.

Nach den Vorkommnissen am Sonntag, 03. Januar,wurden über die Sozialen Medien Forderungen laut, den Katzenbuckel in diesem Corona-Winter für Besucher zu sperren. Doch die Einheimischen um Ortsvorsteherin Nicole Wagner bewiesen einmal mehr, ihre in Jahrzehnten gewachsene Gastfreundschaft und ermöglichten den Besuchern aus nah und fern, durch ihren Einsatz an allen Feiertagen und Wochenenden, darunter vielen Familien mit Kindern, trotz Corona ihren Winterspaß.

Nicht alle Fahrer hielten sich an die Verkehrsregeln und die Hinweise der freiwilligen Helfern. Dieser Fahrer nutzte die Rathausstraße trotz mehrfacher Hinweise entgegen der Einbahnstraße. Allerdings hielten sich die Besucher an diesem Wochenende bis auf wenige schwarze Schafe an die Regeln, sodass es trotz vieler Gäste ein ruhiger Wintertag wurde. (Foto: Hofherr)

Es gab zwar auch „Erholungsuchende“, die mit den Hinweisen der Freiwilligen nicht einverstanden waren und dennoch versuchten, auf eigene Faust zum Ort ihrer Wünsche vorzudringen, doch dies waren wenige unrühmliche Ausnahmen. Außerdem war eine Streife des Polizeireviers Mosbach den ganzen Nachmittag in Waldkatzenbach unterwegs, um die Waldkatzenbacher bei ihrem Engagement zu unterstützten

Aufgrund des bürgerschaftlichen Engagements musste die Polizei jedoch nicht eingreifen, sodass der Einsatz gegen 16.30 Uhr beendet wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren aufgrund der einsetzenden Dämmerung nur noch abwandernde Personen zu verzeichnen, erklärte die die Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn auf Nachfrage der Redaktion.

Bürgermeister Markus Haas dankt der Polizei für die gute Zusammenarbeit. (Foto: Hofherr)
Auch Waldbrunns Bürgermeister war wieder an den verschiedenen Kontrollstellen, um sich ein Bild vom Erfolg der Maßnahmen zu machen. Dabei betonte er den großen Einsatz der vielen freiwilligen Helfer, denen es zu verdanken war, dass es nicht zu ähnlichen Bildern kam, wie am vergangenen Sonntag (KP berichtete).

Auch den Beamten des Polizeireviers Mosbach dankte das Gemeindeoberhaupt für die gute Zusammenarbeit. Man war ständig in Kontakt und habe gemeinsam ein Notfallkonzept in Erwägung gezogen, dass die komplette Sperrung aller Zufahrten nach Waldkatzenbach vorsah.

Während es am Rodelhang in Richtung Katzenbuckelturm keine Corona-Verstöße beobachtet wurden, gab es an anderen Stellen hin und wieder zu geringe Abstände. (Foto: Hofherr)
Den konsequenten Verkehrsregelungen, aber auch dem Verständnis für die Maßnahmen, das allermeisten Besucher an den Tag legten, gab es keine Gefährdungslage wie in der Vorwoche. Dies sei auch der Berichterstattung der Medien zuzuschreiben, die dafür verantwortlich war, die Besucher für die Bedürfnisse der Anwohner und der Corona-Verordnung zu sensibilisieren.

Bürgermeister Markus Haas hofft nun, dass mit dem Ende der Weihnachtszeit eine weitere Entspannung stattfindet, da nun viele Gäste keine Zeit mehr haben, einen Ausflug nach Waldbrunn zu machen. Man könne den vielen freiwilligen Helfern und den Mitarbeiter des Bauhofs nicht den ganzen Winter solche Einsätze an Wochenende zumuten.

Es muss nicht immer der Katzenbuckel sein. Auch andere Orte laden zum Winterspaß ein. (Foto: Hofherr)


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