Mosca fördert nachhaltige regionale Projekte - KATZENPFAD

Mosca fördert nachhaltige regionale Projekte

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Sieben glückliche Gewinner: Mit 10.000 Euro unterstützt die Mosca GmbH Nachhaltigkeitsprojekte aus der Region. (Fotos: pm)
Waldbrunn. (pm) 10.000 Euro für nachhaltiges Engagement: Insgesamt sieben Projekte konnten mit ihren Ideen beim Mosca-Nachhaltigkeitswettbewerb überzeugen und werden nun in der Umsetzung mit 10.000 Euro unterstützt. Im Rahmen des jährlichen Projektwettbewerbs fördert Mosca besonders kreative und gemeinnützige Vorhaben von Schulen, Vereinen sowie Kindergärten und -krippen aus Waldbrunn und Umgebung.

Das Besondere dieses Mal: Zur Teilnahme aufgerufen waren Projekte mit einem Fokus auf nachhaltige Bildungsförderung, Klima- und Artenschutz, Tier- und Landschaftsschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung sowie Energiesparmaßnahmen oder den sinnvollen Umgang mit Ressourcen.

„Diese besondere Ausgabe unseres Projektwettbewerbs verbindet zwei Themen, die für unser Selbstverständnis bei Mosca sehr wichtig sind: Nachhaltigkeit und regionales Engagement“, erklärt Geschäftsführerin Simone Mosca.

„Wir sind beeindruckt, wie viele engagierte Menschen in unserer Umgebung Nachhaltigkeit leben und mit viel Energie und kreativen Ideen vorantreiben. Wir freuen uns sehr, sie in diesen Projekten unterstützen zu können – gerade dann, wenn es wenig Aussicht auf staatliche Förderung gibt.“

Gleich vier der sieben Gewinnerprojekte verknüpfen Bildungsförderung mit nachhaltiger Landwirtschaft. So freut sich das Landesschulzentrum Adelsheim über 4.000 Euro für ihr Projekt „Hühner und Schafe als Nutztiere“. Mit dem Geld will die Bildungseinrichtung Gehege und Begrenzungen bauen, um Schafe und Hühner artgerecht und sicher zu halten und den Kindern gleichzeitig den Umgang mit Nutztieren nahezubringen.

Ebenfalls durch die Förderung finanzierte Schautafeln verdeutlichen die Bedeutung von Schafen und Hühnern als Nutztiere und geben einen Einblick in das Thema Zucht und die Vielfalt der Tierrassen. Da die Gehege öffentlich zugänglich sind, können auch außerhalb des Schulbetriebs zahlreiche Besucher von den Informationsangeboten profitieren.

Nicht Tiere, sondern Pflanzen stehen im Fokus des Kindergarten Waldkatzenbach. In ihrem Projekt „Vom Hochbeet in den Mund“ möchten die Kinder Gemüse anpflanzen, pflegen und im Rahmen ihrer regelmäßigen Kochtage weiterverarbeiten. Dadurch erfahren sie nicht nur mehr über Nutzpflanzen und ihren Anbau, sondern üben auch Verantwortungsgefühl und Engagement: So erledigen die Kinder selbstständig alle anfallenden Arbeiten. Für den Bau und die Bepflanzung des Hochbeets stellt Mosca dem Kindergarten 1.000 Euro zur Verfügung.

Ebenfalls 1.000 Euro erhält die Jakob-Mayer-Grundschule in Buchen. Mit ihrem Projekt „Klassenacker“ will die Schule Kindern und Jugendlichen ökologische Zusammenhänge näherbringen und ihre Wertschätzung für Lebensmittel und eine gesunde Umwelt stärken. Jede Klasse erhält dabei eine eigene Ackerparzelle zur selbstbestimmten Bewirtschaftung unter Anleitung einer Bauernhofpädagogin – von der Saat und Pflege bis hin zur Ernte und Weiterverarbeitung.

Auch der private Kindergarten Neckarelz möchte das Bewusstsein für ökologische Kreisläufe seiner Kinder fördern: Im Rahmen des Projekts „Fast ein Jahr braucht unsere Pizza“ stellen die Mädchen und Jungen in Kooperation mit einem Bauernhof alle Zutaten für eine Pizza her – ob Weizen für den Teig, Tomaten für die Sauce oder Gemüse für den Belag. Am Ende des Jahres wird aus all diesen Zutaten gemeinsam Pizza gemacht und gegessen. Mit den 500 Euro Förderung kann der Kindergarten die Kosten des Kooperationsprojekts bereits zur Hälfte decken.

Platz für Nachhaltigkeit – auch im Sport

Dass Nachhaltigkeit auch im Sport gelebt werden kann, zeigen zwei weitere Gewinnerprojekte des Wettbewerbs. Der Eberbacher Sportclub konnte mit seinem umfassenden Konzept zum Thema „Sport & Nachhaltigkeit“ punkten. Dieses dient allen Mitgliedern als klare Leitlinie für die Zukunft des Vereins. Vieles konnte in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt werden – vom energieeffizienten Umbau aller Flutlichtanlagen über die Umstellung auf Mehrwegbecher bei Festen bis hin zur Nutzung von Brunnen- und Oberflächenwasser für die Sportplatzbewässerung.

Für 2021 hat sich der Club erneut viel vorgenommen. Er möchte die gesamte Beleuchtung auf dem Vereinsgelände auf energiesparende LED-Lichter umstellen, wassersparende Sanitär- und Haushaltsgeräte einbauen und das Vereinsangebot mit Weiterbildungsmaßnahmen und Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund stärken. Dieses Engagement unterstützt Mosca mit 750 Euro.

Der Sportschützenverein Lindach setzt für mehr Umweltfreundlichkeit auf elektronische Schießanlagen. Insbesondere das Abfangen der Kugeln ist mit den alten Anlagen problematisch: So fällt die bleihaltige Munition der Gewehre bei jedem Schuss auf Sand oder Papierstreifen. Das erschwert die Mülltrennung und erzeugt teils Sondermüll, der umweltbelastend entsorgt werden muss. Elektronische Schießanlagen mit Kugelfang bieten Abhilfe. Der Sand zum Abfangen der Kleinkalibermunition entfällt vollständig, während Druckluftgeschosse künftig in wiederverwendbarem Granulat landen. Auch dieses Projekt fördert Mosca mit 750 Euro.

Ein Beitrag zur Gesellschaft

Zu guter Letzt unterstützt Mosca die Schwarzbach Schule der Johannes-Diakonie mit 2.000 Euro: In einer Outdoor-Klasse unterrichtet die Schule Kinder und Jugendliche, denen es schwerfällt, in herkömmlichen Schulumgebungen zu lernen. Der gesamte Unterricht findet hier mithilfe von Bauwagen und Stallungen im Freien statt.

Unter den aktuellen Abstandsregeln fehlt derzeit ein Ort, der groß genug für gemeinsame Pausen ist und auch geheizt werden kann. Mit der finanziellen Unterstützung von Mosca soll aus einer bisher offenen Outdoor-Küche ein geschlossener, beheizbarer Raum entstehen, in dem sich die Schülerinnen und Schüler aufwärmen können.

Insgesamt umfasste der Spendentopf des Mosca-Nachhaltigkeitswettbewerbs 10.000 Euro. Die Ausschreibung richtete sich an gemeinnützige und eingetragene Vereine, Schulen sowie Kindergärten und -krippen aus Waldbrunn und Umgebung. So möchte Mosca einen Beitrag zum Allgemeinwohl in der Region rund um den Stammsitz des Unternehmens leisten.


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