Onlineglücksspiel: Starkes Wachstum …

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… mehr Akzeptanz und neue Trends

Corona hatte auch enorme Auswirkungen auf den Glücksspielmarkt und den Markt für Sportwetten. So sorgten die Lockdowns und Schließungen für die lokalen Geschäfte wie Casinos, Spielhallen und Wettbüros für einen negativen Umsatzschock. Währenddessen konnten sich die Onlineanbieter über einen „positiven“ Schock freuen. Hier stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr teils enorm. Dieser Trend dürfte sich auch in Zukunft fortsetzen. So rechnen Marktanalysten wie etwa das Marktforschungsunternehmen Fortune Business Insights damit, dass der Umsatz der Onlineanbieter im iGaming und Sportwetten-Segment bis 2028 im Schnitt jährlich um 11,4 Prozent wachsen dürfte. Dabei kämen laut den Studien gleich mehrere Wachstumsfaktoren zum Tragen wie etwa neue Technologien und Trends und vor allem auch die höhere Akzeptanz für Onlineservices und den damit verbundenen Onlinezahlungen.

Online-Glücksspiel: Wachstum in Zahlen

Alles, was irgendwie online stattfinden konnte, hat während der Pandemie einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Onlineeinkäufe boomten, während die lokalen Einzelhandelsgeschäfte überhaupt keine Umsätze verzeichnen konnten. Vor allem Amazon generierte in Deutschland allein 2020 ein Drittel mehr Umsatz als noch im Vorjahr. Viele andere kleine wie große Onlinehändler und Onlinedienste schlossen sich dem Trend an und beendeten das Geschäftsjahr 2020 mit teils sehr hohen Wachstumsraten. Relativ unbemerkt hat dabei auch der Markt für Onlineglücksspiele und Wetten ein signifikantes Wachstum hingelegt, welches sich laut Marktforscher in den nächsten Jahren fortsetzen dürfte. Im Jahr 2020 betrug der globale Umsatz im Online-Glücksspiel laut Fortune Business Insights 66,72 Milliarden US-Dollar. Für 2021 prognostiziert das Unternehmen ein Wachstum von 11,2 Prozent auf dann 74,17 Milliarden US-Dollar. Dieses Wachstum in etwa gleicher Höhe dürfte sich dann im Schnitt bis 2028 mehr oder weniger gleichmäßig fortführen. Somit läge der Umsatz im Jahr 2028 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 11,4 Prozent geschätzt bei knapp 158,2 Milliarden US-Dollar.

Neue Techniken und Trends und mehr Akzeptanz treiben das Wachstum an

Als Wachstumstreiber kommen gleich mehrere Faktoren ins Spiel. Da wäre zum einen die weiterhin zunehmende Verbreitung von Smartphones. Ebenso sorgen neue Internettechnologien dafür, dass die Anbieter wie dasVulkanVegas Casino ihre Angebote für ihre Kunden immer interessanter gestalten und aufbauen können. Virtuelle Casinos, Augmented Reality und viele andere Techniktrends bergen hier jeweils ein hohes Potenzial, um das Erlebnis der Kunden und Spieler zu verbessern. Hinzu kommt die immer größere Akzeptanz für Onlinezahlungen. Zahlungen mittels Zahlungsdiensten wie Neteller, PayPal, Skrill und klassische Zahlungsmethoden wie Kreditkartenzahlungen und Sofortüberweisungen sind immer mehr verbreitet und akzeptiert. Dank der bereits etablierten Zahlungsmethoden und weiterer neuer und innovativer Methoden werden die Online-Zahlungsvorgänge für Nutzer jedenfalls nicht nur immer einfacher, sondern vor allem auch immer sicherer. Dies senkt die Hemmschwelle auch beim Bezahlen bei entsprechenden Anbietern für Onlineglücksspiele und Wettanbieter.

Corona-Pandemie forciert und beschleunigt den Wandel

Bereits ohne die Corona-Pandemie mussten sich die Inhaber von lokalen Geschäften mit dem veränderten Konsum- und Einkaufsverhalten ihrer Kunden auseinandersetzen. Schon seit Jahren geht der Trend hin zum Onlinekauf. Grassierender Leerstand in den Innenstädten ist hierfür nur ein Symptom. Nun hat die Corona-Pandemie auf beispiellose Weise nochmals für eine Beschleunigung dieses ohnehin rasanten Trends gesorgt. Dies betrifft natürlich auch die zahlreichen Spielhallen und Wettbüros. Viele lokale Geschäfte müssen jedenfalls befürchten, dass die Kunden, die sie nun in der Pandemie an die Onlineanbieter verloren haben, auch nach der Pandemie nicht so schnell oder auch gar nicht mehr in ihre Geschäfte zurückkommen. Unterdessen können die Onlineanbieter mit einem nachhaltigen Wachstum rechnen.

Negative Auswirkungen und Gefahren für die Branche

Also alles blumig für das Geschäft mit dem Onlineglücksspiel und den Sportwetten? Nicht ganz! Auch die iGaming-Branche hat mit einigen Unsicherheiten zu kämpfen. Welche vor allem von gesellschaftlicher und damit auch politischer Natur sind. So wachsen nicht nur die Umsätze, sondern auch die Zahlen der Kunden beziehungsweise Menschen, die ein problematisches Glücksspielverhalten an den Tag legen. Spielsucht und deren Prävention dürfte also eines der beherrschenden Themen in den nächsten Jahren sein. Viele Anbieter setzen daher bereits auf Eigenverantwortung und entwickeln intelligente Systeme, welche automatisch Spieler mit einem problematischen Spielverhalten identifizieren können. Damit möchten sie wohl auch strengeren Regulierungen seitens der Politik zuvorkommen. Dennoch gibt es bereits jetzt viele Länder, in denen Glücksspiel verboten ist, wie etwa Russland, Polen und einige weitere europäische Länder.

Online-Glücksspiel: Neue Regeln für Deutschland

Während andere Länder Glücksspiel bereits verbieten oder es entsprechende Diskussionen gibt, ist Deutschland hier bereits etwas weiter. So haben sich die Bundesländer schon vergangenes Jahr auf eine Neuregulierung des Glücksspiels geeinigt. Herausgekommen ist dabei der neue Glücksspielstaatsvertrag, der das Online-Glücksspiel erstmalig auf eine rechtlich sichere Basis stellen soll. Es gibt also keine Verbote, dafür jedoch strenge Regeln für die Anbieter. Diese gelten zum Teil schon übergangsmäßig seit dem 15. Oktober 2020. Anbieter, die ihre Dienste und Angebote künftig offiziell in Deutschland anbieten möchten, müssen diese Regeln also innerhalb einer Duldungsphase schon jetzt umsetzen. Viele Regeln im neuen Glücksspielstaatsvertragen zielen auf den Spielerschutz ab. Dazu gehören beispielsweise:

  • Eingeschränktes Angebot an Spielen: Online Casinos dürfen nicht mehr jede Art von Casinospiel anbieten. Vielmehr ist das Angebot in den meisten Fällen auf die sogenannten Spielautomaten beschränkt. Diese dürfen jedoch keine Jackpots beziehungsweise vor allem keine progressiven Jackpots mehr ausspielen. Außerdem dürfen die Spiele nur noch eine gewisse Anzahl an Spielrunden in einer bestimmten Zeit absolvieren. Eine schnelle Abfolge von Spielrunden und ein damit verbundener hoher Spielumsatz in sehr kurzer Zeit soll damit verhindert werden.
  • Limits: Es gibt zahlreiche Limits, sowohl was die monatlichen Spielbudgets als auch die Spieleinsätze angeht.
  • Panikknopf und zentrale Sperrdatei: Casinos müssen ihren Kunden einen sogenannten „Panikknopf“ bereitstellen. Drücken die Spieler diesen Knopf, werden sie für mindestens 24 Stunden am Spielen gehindert. Über eine zentrale Sperrdatei soll auch anbieterübergreifend eine dauerhafte Sperrung von Spielern möglich sein.

Es gibt noch zahlreiche weitere Regeln im Glücksspielstaatsvertrag, welche dem Spieler- und Jugendschutz und der Prävention von Spielsucht dienen.

 


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