Radlade- und Reparatur-Stationen

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Das Bild zeigt von links Martin Säurle, Geschäftsführer der Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V und Waldbrunns Bürgermeister Markus Haas. (Foto: M. Hofherr)
Waldbrunn. (pm) Die Deutschen entdecken ihr Land zunehmend auf dem Fahrrad oder E-Bike. Der Trend zum sanften Tourismus zeichnete sich auch auf dem Winterhauch schon vor der Pandemie ab und hat währenddessen noch an Fahrt aufgenommen. Gerade Waldbrunn mit dem höchsten Berg des Odenwaldes, als hügeliges Waldland mit sonniger Hochfläche ist ein wunderbares Ziel für Radausflüge und Mehrtagestouren.

Vielen Radlern ist Waldbrunn auch durch das weit über seine Grenzen hinaus bekannte MTB-Bike-Festival und den Bike-Park der Radsportabteilung des VfR Waldkatzenbach bekannt. Geschichtlich Interessierten dürfte Waldkatzenbach auch als zeitweiligen Wohnort des Raderfinders Karl Drais bekannt sein, den die Gemeinde, mit dem Karl Drais-Radweg rund um Waldbrunn mit Infotafeln in Waldkatzenbach, ehrt.

Aufgrund der Höhenlage Waldbrunns verbraucht ein E-Bike-Motor viel Energie – die einmal oben angekommen – für die Weiterfahrt wieder aufgeladen werden muss. Oftmals fehlt den Bikern dann das Ladekabel oder es stellt sich heraus, dass kleine Reparaturen am Rad notwendig werden oder ein Reifen aufgepumpt werden muss. Als E-Bike-Stationen ausgewiesene einfache Haushaltsteckdosen können bei Bikern dann für viel Frust sorgen.

Angeregt durch Waldbrunns Bürgermeister Markus Haas, der selbst passionierter E-Biker ist, entschlossen sich Gemeindeverwaltung und Waldbrunner Restaurants dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und Radlade- und Reparatur-Stationen in Waldbrunn einzurichten. Neben der Tourist-Info in der Katzenbuckel-Therme haben sich die Gasthäuser „Haus Odenwald“, „Zum Engel, „Zur Mühle“ und „Villa Katzenbuckel“ sowie die Hotels „Drei Lilien“ und „Sockenbacher Hof“ am Projekt beteiligt.

Jedem Biker stehen während der jeweiligen Öffnungszeiten eine Reparatur- und Auflade-Möglichkeit zur Verfügung. Jedes teilnehmende Restaurant stellt dabei zwei Schnellladekabel zum Aufladen des deutschlandweit gängigsten E-Bike-Akkus der Marke Bosch, einen Kettler-Montageständer, einen Radwerkzeugkoffer, einer Kompressor-Luftpumpe und Schlauch-Flickmaterial bereit. Bei der Tourist-Info in der Katzenbuckel-Therme ist zudem eine, zu jeder Zeit zugängliche, Trailhead-Workstation installiert.

Gefördert wurde das Projekt durch das Regionalbudget, dass innerhalb der LEADER Region Neckartal-Odenwald vom Verein für Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V. in Mosbach mit Geldern von Bund, Land und Landkreis, vergeben wird. Vereins-Geschäftsführer Martin Säurle stand dem Projekt von Anfang an wohlwollend und mit Rat zur Seite und kam dieser Tage zur offiziellen Übergabe des Projekts zur Station bei der Katzenbuckel-Therme.

Bürgermeister Markus Haas sieht das Projekt als Baustein einer nachhaltigen touristischen Regionalentwicklung, den die Gemeinde mit der Zielorientierten Wanderwegweisung und dem Karl-Dais-Radweg begonnen hat. Das Projekt zeugt von einem gastfreundlichen, naturverbundenen Verständnis für die Region, so Haas und dankt allen Beteiligten für das Engagement sowie den Verantwortlichen des Regionalbudgets für die Zuweisung.

„Zum Beginn der neuen Rad-Saison sind wir bereit und freuen uns auf alle Radfahrerinnen und Radfahrer die zu uns auf den Berg kommen!“


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