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veröffentlicht am Montag, 6. Oktober 2014

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IHO wandert gegen Windpark Markgrafenwald

IHO wandert gegen Windpark Markgrafenwald thumbnail

Protestwanderung am 12. Oktober: Für den Schutz von Natur, Landschaft und Gesundheit

Waldbrunn. (pm) Am Sonntag, dem 12. Oktober 2014, lädt der gemeinnützige Verein „Initiative Hoher Odenwald“ (IHO), der gegen das Vorhaben „Windpark Markgrafenwald“ kämpft, zu einer „Protestwanderung“ am Katzenbuckel ein. Treff ist um 14 Uhr am Parkplatz neben der „Turmschenke“. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der länderübergreifenden Bürgerinitiative „Rettet den Odenwald“ statt, welche die “Protestwanderungen” ins Leben rief, um in verschiedenen, von Windkraftplanungen betroffenen Odenwaldgemeinden die Aktivitäten der zahlreichen BI’s zu vernetzen.

Der kurze Rundweg am Katzenbuckel – mit etwas über 2 km Streckenlänge – ermöglicht Fernblicke über die unverbauten Bergrücken des Odenwaldes und auch zum umstrittenen Windpark-Planungsgebiet unweit der Waldbrunner Ortsteile Strümpfelbrunn, Waldkatzenbach und Mülben. Sprecher der Bürgerinitiativen werden in kurzen Redebeiträgen die problematischen Aspekte einer Windenergie-Industrialisierung des Odenwaldes auf den Punkt bringen und dabei auch die Entwicklung des Vorhabens „Windpark Markgrafenwald“ erläutern. Nach etwa 1,5 Stunden kann man gemeinsam in der „Turmschenke“ zu einer abschließenden audiovisuellen Präsentation und Gesprächen in lockerer Runde einkehren.

Gemeinsam mit weiteren Bürgerinitiativen steht die IHO dafür ein, die wertvollen Lebensräume in den Waldgebieten des Odenwaldes nicht durch Windkraft-Industrialisierung zerstören zu lassen. Sie wendet sich gegen technisierte Energielandschaften, gegen die zwangsläufige Schädigung hier lebender Vogel- und Fledermausarten, gegen die Vernichtung von Rückzugsräumen für Erholungssuchende und gegen den Angriff auf die Gesundheit der hier lebenden Menschen durch Lärm und Infraschall. Unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Klimaschutzes, der durch Windkraftanlagen in Schwachwindgebieten jedoch nicht gelingen kann, ist derzeit vielerorts der Verlust wichtiger Naturräume zugunsten weniger Profiteure vorgesehen, was viel Missmut in der Bevölkerung erzeugt und Landschaft, Waldökosysteme sowie Heimat zu entwerten droht.

Zum Vorhaben „Windpark Markgrafenwald“ konnte die IHO durch fachliche Expertisen aufzeigen, dass die Planungsgrundlagen und Umweltberichte der Windpark-Investoren nicht den objektiven naturschutzfachlichen Sachstand wiedergaben. Der Bürgerinitiative gelang es, gutachterlich zu belegen, dass das Planungsgebiet stattdessen intensiv von Schwarzstorch-Revierpaaren und weiteren europäisch geschützten, windkraftrelevanten Vogelarten genutzt und tagtäglich vielfach überflogen wird. Eine Umsetzung des Windpark-Vorhabens wäre als Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie gegen europäische Artenschutz-Verpflichtungen zu werten. Dass zur Ermittlung der artenschutzrechtichen Realität erst aufwändiges Bürgerengagement erforderlich war, macht deutlich, wie zweischneidig eine Windpark-Planung in ökologisch sensiblen, naturnahen Kulturlandschaften wie dem Odenwald sein kann. – Mit der Protestwanderung soll nun ein Zeichen gesetzt werden, um die Schönheit der Landschaft zu bewahren, Natur und Tierwelt zu behüten, Heimat zu erhalten und Gesundheit zu schützen.

(Grafik: IHO)

Infos im Internet:
www.hoher-odenwald.de



© www.katzenpfad.de



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