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veröffentlicht am Mittwoch, 18. November 2015

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Brunnenstraße in Strümpfelbrunn wird teuer

Brunnenstraße in Strümpfelbrunn wird teuer thumbnail

Forst wirft auch 2016 Gewinn ab

Waldbrunn. Auch im kommenden Jahr kann die Gemeinde Waldbrunn wieder mit einem Ertrag aus dem Betrieb der Forstwirtschaft kalkulieren. Zur Vorstellung des Wirtschaftsplans waren

Jörg Puchta, Leiter der Forstbetriebsleitung in Walldürn, und Revierleiter Ralf Becker zur Sitzung des Gemeinderats gekommen. Die wie immer vorsichtige Kalkulation sieht bei einer Holzernte von 3.500 Festmetern Einkaufserlöse in Höhe von 180.000 Euro vor. Die Einnahmen aus der Jagdpacht betragen 14.000 Euro. Demgegenüber stehen Kosten in Höhe von 156.000 Euro, sodass am Ende ein Gewinn von 38.800 Euro in die Gemeindekasse fließen soll. Neben dem reinen Zahlenwerk ließ Puchta den Gemeinderat wissen, dass der Waldbrunner Wald bei Revierleiter Ralf Becker in guten Händen sei. Sorgen bereite aber das extreme Wetter mit Hitze, Trockenheit und extremen Unwettern. Dies mache die Planbarkeit der Erträge immer schwieriger, schloss Jörg Puchta seine Ausführungen.

Die Fraktionssprecher Dieter Weis (CDU) und Norbert Bienek (SPD) dankten den beiden Forstleuten für ihre Ausführungen und die solide Planung, mit der man seit Jahren gut fahre. Die Zustimmung zum Forstwirtschaftsplan 2016 war daher nur Formsache und erfolgte einstimmig.




War die Freude über einen Gewinn aus dem Forsthaushalt auch bei dem ein oder anderen groß, warnte Kämmerer Joachim Gornik gleich vor übertriebener Euphorie. Der nächste Tagesordnungspunkt, bei dem es um die Sanierung der Brunnenstraße in Strümpfelbrunn ging, zeigte auch gleich warum. Hatte doch Edgar Kraft vom Ingenieurbüro Walter + Partner aus Adelsheim eine Kostenaufstellung mitgebracht, die sich auf knapp 2 Mio. Euro beläuft. Auch bei bestmöglicher Förderung durch aus diversen Töpfen bleiben 1,2 Mio. Euro an Eigenmitteln an der Gemeinde hängen. Für die Straßenbaumaßnahmen auf der 504 Meter langen Strecke kalkuliert Kraft mit Kosten in Höhe von 972.000 Euro, für die Sanierung des Abwasserkanals werden 541.000 Euro fällig und für neue Trinkwasserleitungen wurden 324.000 Euro veranschlagt. Mögliche Deponie- bzw. Entsorgungskosten für kontaminiertes Material sind laut Edgar Kraft noch gar nicht berücksichtigt. Auf eine entsprechende Nachfrage durch UBW-Gemeinderätin Sophia König, wusste der Planer keine befriedigende Antwort zu geben. Auch der Hinweis auf das Fehlen möglicher Alternativvarianten aus Reihen der CDU wurde übergangen. Die Straße soll nach der Baumaßnahme, die in 2016/17 realisiert werden soll 6,25 Meter breit sein und farblich abgehobene Fußgängerflächen, aber keine Gehwege enthalten. Dafür sei die Straße letztlich zu schmal. Bürgermeister Markus Haas ließ das Gremium wissen, dass man die Sanierung im Vollausbau nur vornehmen könne, wenn man alle Zuschüsse erhalte. Allerdings wolle man zuerst noch den Ortschaftsrat und die Bürger beteiligen.

Anschließend stellte Kämmerer Joachim Gornik den Nachtragshaushalt 2015 vor. Das Gesamtvolumen stieg um 59.000 Euro  auf 12.936.000 was einer Steigerung von etwa 0,5 Prozent ent­spricht. Im Verwaltungshaushalt erhöhen sich die Einnahmen und Ausgaben um je 122.000 Euro auf 11.383.000 Euro. Der Vermögenshaushalt verringerte sich um jeweils 63.000 Euro, auf noch 1.553.000 Euro, weil eine geplante Investition aufgrund eines nichtgewährten Zuschusses nicht realisiert werden kann. Erfreulich seien, so Gornik, das Realsteueraufkommen mit einem Erhöhung um 75.000 Euro und die  Landeszuweisungen, die sich um 21.000 Euro höher ausfallen. Auch die um 72.000 Euro gesunkene Kreisumlage führe zur Entlastung der Gemeindefinanzen, während das Gewerbesteueraufkommen mit nur 270.000 Euro deutlich in den Erwartungen bleibe. Außerdem belasten höhere Personalkosten den Haushalt. Insgesamt erwirtschafte man bei einer Netto-Investitionsrate von  127.500 Euro eine Zuführungsrate von 437.000 Euro.

Nachdem der Nachtragshaushalt in der vorgelegten Form bewilligt worden war, beschlossen die Gemeinderäte den Kauf eines neuen Kompakttraktors für den Bauhof für 48.500 Euro und die Vergabe von Fliesenarbeiten am Kneippbecken in Schollbrunn für 13.900 Euro.  

Es folgten Bauanträge für die Erweiterung eines Wohnhauses im Tannenweg in Schollbrunn und der Nutzungsänderung des Gasthauses „Zur Post“ in Waldkatzenbach, in eine Unterkunft für Flüchtlinge sowie Errichtung  von  Außen-Fluchttreppen und Abbruch des Kühlhauses. Am Ende der Novembersitzung wurde die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 75.000 Euro für den Wasserversorgungsbetrieb bewilligt. 



© www.katzenpfad.de



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