logo


Werbung


Wetter

2. Juli 2016, 11:28
Bewölkt mit Regenschauern Aktuelle Temperatur: 18°C
Gefühlte Temperatur: 17°C
Luftfeuchtigkeit: 84%
Wind: 4 km/h SW
Böen: 11 km/h
Sonnenaufgang: 5:22
Sonnenuntergang: 21:33
Vorhersage 3. Juli 2016
Tag
Wolkig
18°C
Wind: 7 km/h WSW
Böen: 11 km/h
Vorhersage 4. Juli 2016
Tag
Wolkig
22°C
Wind: 7 km/h SW
Böen: 11 km/h


Kiva - loans that change lives

veröffentlicht am Montag, 15. Februar 2016

Email this to a friendNews versenden                      Printable versionNews drucken

Infoveranstaltung zum „Unkraut“gift Glyphosat

Infoveranstaltung zum „Unkraut“gift Glyphosat thumbnail

BUND, NABU und Verband für Wohneigentum (Siedlerbund) informieren gemeinsam

Waldbrunn. Im Jahr 1950 gelang dem Schweizer Chemiker Henri Martin erstmals die Synthese von Glyphosat, das jedoch erst ein knappes Vierteljahrhundert später, nämlich im Jahr 1974 unter dem Namen Roundup als kostengünstiges Herbizid für die Landwirtschaft vermarktet wurde. Ein weiterer Entwicklungssprung datiert aus den 1990-er Jahren, als gentechnisch veränderte Pflanzen mit Glyphosatresistenzen zugelassen wurden. Ab diesem Zeitpunkt ließ sich das Herbizid, das zunächst lediglich vor der Aussaat ausgebracht werden konnte, während der gesamten Wachstumsphase auf Feldern einsetzen. Der Siegeszug des Produkts ließ sich nun gar nicht mehr aufhalten, und so produzierten im letzten Jahr knapp 100 Unternehmen etwa 800.000 Tonnen des „Pflanzenschutzmittels“.

In Deutschland werden laut diversen Befragungen bis zu 40 Prozent  der Ackerflächen jährlich mit Glyphosat behandelt. Durch die großflächige Anwendung durch Landwirte, aber auch durch die unsachgemäße Verwendung der Herbizids von Hobbygärtnern, in Hausgärten etc., gibt es immer mehr resistente (Un)-Krautpflanzen, so die Fachleute.




2014 hat der NABU im Auftrag des Umweltbundesamtes eine Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommt, dass dieses Pflanzenschutzmittel Vögeln und Säugetieren die Nahrungsgrundlage raubt und so zum Artenschwund beiträgt. Außerdem gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation seit 2015 Hinweise für das krebserzeugende Potenzial von Glyphosat beim Menschen. Deshalb ist Glyphosat nicht nur mehr bei Natur- und Umweltschützern ein wichtiges Thema. Der BUND hat die Bürger aufgerufen, sich einzumischen und fordert das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, Landwirte und Verbraucher vor Gesundheitsgefahren zu schützen.

Der BUND Buchen, der NABU Waldbrunn und der Verband Wohneigentum (Siedlerbund) Waldbrunn nehmen sich aus diesem Grund des Themas an und laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung „Einsatz des Unkrautgiftes Glyphosat - Risiken für Mensch, Natur und  Nahrung sowie “Alternative Unkrautbekämpfungsmöglichkeiten im Hausgarten“ ein. Als Referenten konnten Berthold Weigand (BUND) und Sven Görlitz (Gartenberater  vom Verband für Wohneigentum) gewonnen werden.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 25. Februar 2016, um 19.30 Uhr im Gasthaus Drei Lilien, Odenwaldstraße, Waldbrunn-Mülben statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 Nabu glyphosat 2000x1333

(Grafik: NABU/Diana Neumergel)



© www.katzenpfad.de



Comments are closed.




Verwandte Meldungen

Werbung




Video-News


Neuste Meldungen

Weitere Meldungen

SWR „natürlich!“ auf dem Kurgestüt Hoher Odenwald thumbnail SWR „natürlich!“ auf dem Kurgestüt Hoher Odenwald

Mülben. Das SWR-Team um „natürlich!“-Moderatorin Ulrike Nehrbaß dreht dieser Tage auf dem Kurgestüt Hoher Odenwald in Waldbrunn für die Sendung am  14. Juni 2016. Bereits in den frühen Morgenstunden begannen die Dreharbeiten für das Umwelt- und Naturmagazin aus dem Südwesten. Die Sendung soll Lust auf Natur machen, gibt Einblick, nützliche Tipps und beschäftigt sich [...]

Ältere Meldungen

Berlin: Volksvertreter für vier Tage thumbnail Berlin: Volksvertreter für vier Tage

Katzenpfad zwitschert

Katzenpfad zwitschert Ab sofort finden Sie unsere News auch bei Twitter.

Partnerseiten

Partnerseiten Neckartal-Odenwald-Bauland

Weitere Schlagzeilen

Spenden für die Johannes-Anstalten Mosbach