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veröffentlicht am Sonntag, 6. November 2016

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Torfestival gegen den TSV Strümpfelbrunn

Torfestival gegen den TSV Strümpfelbrunn thumbnail

1. FC Bruchsal - TSV Strümpfelbrunn 12:0

Bruchsal. (jm) Regelrecht überrannt wurde am frühen Samstagmittag Aufsteiger und Tabellenschlusslicht TSV Strümpfelbrunn beim Gastspiel in Bruchsal.

Nach einer tollen Serie strotzt der 1. FC Bruchsal nur so vor Selbstvertrauen und dementsprechend ging man das Spiel gegen den Liganeuling auch an. Bereits in der fünften Spielminute die 1:0-Führung für die Gastgeber, nachdem ein Schuss von Kevin Esswein noch abgefälscht wurde. Der 1. FCB machte weiter Druck und nach 13 Minuten erzielte ein starker Jonas Malsam mit einem tollen Schuss von links außen in den rechten Winkel das 2:0. Der Gast versuchte das Spiel offen zu halten, war aber in allen Belangen chancenlos und machte es dem 1. FC Bruchsal in vielen Situationen einfach zu leicht. Das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten, nach einem Ball von Kevin Esswein auf Jonas Malsam in der 20. Minute, erzielte Malsam aus kurzer Distanz den Treffer. Und es spielte weiter nur der Gastgeber und es traf weiter Jonas Malsam, nach einer tollen Einzelaktion erzielte er das 4:0 in der 25. Minute und hatte damit auch einen Hattrick geschafft. Die bedauernswerten Gäste konnten einem fast schon leid tun, zwar versuchten sie alles, aber nichts gelang und die Chancen häuften sich für die Platzherren, die Ball und Gegner laufen ließen. Der nächste Torjubel folgte in der 35. Spielminute als der Ball nach einem Schuss von Lukas Durst, den Weg durch einige Abwehrbeine ins Tor zum 5:0 fand. In der Folgezeit war es Miguel Saez Mota, der zweimal knapp scheiterte, doch in der 41.Minute, nach einem doppelten Doppelpass zwischen Malsam und Kapitän Isa Kaykun erzielte der Kapitän mit einem Treffer ins rechte Eck das 6:0 und machte damit das halbe Dutzend voll. Mit diesem 6:0 wurden dann auch die Seiten gewechselt und man durfte gespannt sein was in Hälfte zwei noch folgen würde.




Die Gäste machten in der 46. Minute einen Doppelwechsel, wie der der 1. FCB in der 49. Spielminute. Trainer Hicham Ouaki brachte Mario Pavkovic und Göksel Durmus für Tobias Schongar und Jonas Malsam in die Partie und dann ging das muntere Toreschießen weiter. Kevin Esswein in der 50., Mario Pavkovic in der 52. und Marius Diebold mit einem Traumfreistoß in der 57. Minute, schraubten das Ergebnis hoch auf 9:0. Danach reagierten der TSV Strümpfelbrunn noch einmal und wechselten in der 60. Minute erneut aus, doch den nächsten Treffer in der selben Minute erzielte erneut der 1. FC Bruchsal durch Gonas Panneerselvam, der mit seinem Treffer zum 10:0 das Ergebnis auf zweistellig stellte. Zwischenzeitlich ließ die Konzentration beim Gastgeber etwas nach, was bei diesem Spielstand aber nur zu verständlich ist. Ansonsten hätte es für die völlig überforderten Gäste aus dem Odenwald noch viel schlimmer kommen können. Ein schönes Zuspiel von Göksel Durmus auf Lukas Durst, der ins linke Eck traf brachte in der 66. Minute schließlich das 11:0. Danach noch mal Doppelwechsel beim 1. FC Bruchsal in der 72. Min, Fabian Glagla und Christian Otto kamen noch zu ihren Spielminuten, für sie gingen Lukas Durst und Miguel Saez Mota nach einer starken Partie vom Platz. Nach dem einen oder anderen Fehlversuch schaffte in der 90. Minute Göksel Durmus es doch noch und erzielte den Endstand zum 12:0.

 

Ein sichtlich zufriedener Trainer Ouaki meinte nach dem Spiel, dass man sich unter der Woche Gedanken gemacht habe, wie man bei nach den letzten erfolgreichen Ergebnissen die Konzentration gegen das Tabellenschlusslicht, dass sichtlich Probleme in der Liga hat, hoch hält. Die Statistik zeigte dann aber klar, dass es für den TSV Strümpfelbrunn in dieser Verfassung bei allem Respekt, einfach nicht für die Verbandsliga reicht. Daher habe man am Anfang auf die gestandenen Spieler wie Durmus oder Pavkovic zunächst verzichtet und dafür Spieler die verletzt waren oder bisher weniger Spielzeit hatten, wie Esswein oder Miguel Saez Mota, nach ihren Verletzungen ins Spiel gebracht. Sie sollten sich beweisen können, so der Plan des Bruchsaler Trainerteams. Dies habe sich dann auch bezahlt gemacht, denn wie man gesehen habe waren man in der Offensive sehr präsent, habe durch hervorragendes Verschieben der Räume ständig Überzahlspiel geschaffen und man habe die sich ergebenen Chancen gut genutzt.



„Das 6:0 zur Halbzeit hat mir die Möglichkeit gegeben, in der zweiten Hälfte ein paar Änderungen zu tätigen. Nach dem Doppelwechsel der offensivstarken Durmus und Pavkovic haben wir gleich auf die Dreierkette umgestellt, so wollten wir der Mannschaft signalisieren, dass sie sich auch nach einem halben Dutzend Treffer nicht zufrieden geben, sondern noch mehr Druck aufbauen sollen“. Dies habe auch gut funktioniert und so seien zwangsläufig dann auch die anderen Treffer noch gefallen, freute sich Trainer Ouaki. [the_ad id="64836"] „Gegen Ende der Partie konnte ich dann sogar die Chance nutzen und auch die jüngeren Spieler Glagla und Otto bringen. Es sind zwei hungrige und talentierte Kräfte, die ich gerne in der Mannschaft aufgenommen habe.

Es war laut Trainer Ouaki eine tolle, kollektive Arbeit, die man aber nicht überbewerten dürfe, da der Gegner in seiner jetzigen Verfassung kein Maßstab für den 1. FC Bruchsal sei, zog Ouaki abschließend ein Fazit.

Jetzt geht es für den 1. FC Bruchsal weiter mit dem Spiel beim ASV Durlach. Dort erwartet den 1. FCB sehr stabile Mannschaft, mit einer der besten Defensiven der Verbandsliga und einem starken Mittelfeld. Der ASV Durlach wird dem 1. FCB alles abverlangen, ist sich Trainer Ouaki sicher. Daher werde man sich nun gut vorbereiten, denn man sei auch nach dem Dutzend noch hungrig und wolle weiter punkten.

Zum Schluss meinte Trainer Hicham Ouaki noch, dass er bestimmt ein schönes Wochenende haben werde, denn egal ob als Spieler oder auch als Trainer habe er es noch nie geschafft in einem offiziellen Spiel ein 12:0-Sieg zu feiern.

Daten zur Partie:

  • 1.FC Bruchsal: O.Nell, I.Kaykun, G.Panneerselvam, J.Malsam (49. Min G.Durmus), D.Reiss, L.Durst ( 72. Min), T.Schongar (49. Min), K.Esswein, M. Saez Mota (72. Min), M.Diebold _Bank_: Y.Gick, M.Pavkovic, G.Durmus, F.Glagla, S.Yurdakul, C.Otto
  • Tore: Kevin Esswein (5. Min) 1:0, Jonas Malsam (13. Min) 2:0, Jonas Malsam (20. Min) 3:0, Jonas Malsam (25. Min) 4:0, Lukas Durst (35. Min) 5:0, Isa Kaykun (41.Min) 6:0, Kevin Esswein (50. Min) 7:0, Mario Pavkovic (52. Min) 8:0, Marius Diebold (57. Min) 9:0, Gonas Panneerselvam (60. Min) 10:0, Lukas Durst (66. Min) 11:0, Göksel Durmus (90. Min) 12:0
  • Schiedsrichter: Philipp Mößner (Karlsbad), Tobias Restle, Johannes Weinmann



© www.katzenpfad.de



2 Kommentare zu "Torfestival gegen den TSV Strümpfelbrunn"

  1. leser am Mo, 7. Nov. 2016 19:40 

    Ich dachte, es gibt im Katzenpfad nichts mehr vom TSV Strümpfelbrunn und VfR Waldkatzenbach. Und jetzt in dieser Länge? “Ein Schelm, der Böses dabei denkt”, bei dieser Länge und Ausführlichkeit des Artikels sei dies mal anzumerken.

  2. jh am Fr, 11. Nov. 2016 09:59 

    Es lag und liegt nicht an mir bzw. am KP, sondern am mangelnden Demokratierverständnis einiger weniger. Bei diesen Personen hat man leider auch nicht verstanden, dass es in unserem Land so etwas wie Pressefreiheit gibt.

    Wenn man von dort dann die einigen nicht genehme Berichterstattung über die BM-Wahlen im Jahr 2013 mit der Sportberichterstattung verbindet, liegt das sicher nicht an uns.

    Wir hatten sogar mehrfach nach Spielberichten gefragt, keine erhalten, noch einmal darum gebeten und erhielten dann eine Begründung, bei der ein Bericht eben aus der BM-Wahl als Boykottgrund genannt wurde. Ich habe den Schriftwechsel nach wie vor archiviert und kann das belegen.

    Was den Bericht über das 0:12 betrifft, kam dieser, wie üblich, vom Gastgeber aus Bruchsal, wir haben unsere Leserinnen dann selbstverständlich über das Spiel informiert. Wie es eben dem Auftrag einer (Internet-)Zeitung entspricht.

    Sollte beim TSV Ernüchterung eintreten, sind wir die Allerletzten, die uns einer Berichterstattung entziehen.

    Hier der Bericht, der bei einigen wenigen für Unmut sorgte, und dazu führte, dass keine Berichte mehr an uns verschickt werden.

    Zusammengefasst lieber Schelm: nicht wir haben einen Boykott ausgerufen, das waren die "Freunde".

    Infos im Internet:

    http://www.nokzeit.de/2013/02/02/das-„kandidaten-duell“-bei-den-uwb




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