„Es wird ein schnelles, brutales Rennen“ Beim Ironman Germany in Frankfurt ließ Timo Bracht im vergangenen Jahr die gesamte Weltspitze hinter sich. Nun will der Top-Athlet auch beim legendären Ironman Hawaii aufs Podium. (Foto: Agentur) Auf europäischem Boden hat der Eberbacher Timo Bracht fast jeden Weltklasse-Triathleten schon geschlagen. Kontinuierlich verbesserte der Ironman-Europameister von 2007 und EM-Dritte von 2008 seine persönlichen Bestzeiten. Nur der ganz große Erfolg beim Ironman auf Hawaii, der Mutter aller Triathlon-Rennen, fehlt noch. Brachts bislang bestes Resultat datiert aus dem Jahr 2004, als er in Kona als Achter durchs Ziel lief. Im vergangenen Jahr belegte der 33-Jährige Rang 15, im Jahr 2007 wurde er Elfter. Nun will Timo Bracht endlich wieder unter die Top 10, möglichst nahe ran oder sogar aufs Siegerpodium. „Die Konkurrenz ist stark, aber ich auch“, sagt er selbstbewusst. Der in Schollbrunn aufgewachsene Extremsportler vertraut vor allem darauf, in der letzten Disziplin noch kräftig zulegen zu können. Denn das Laufen ist inzwischen zu seiner großen Stärke geworden.Timo Bracht, Sie machen einen sehr entspannten Eindruck. Was ist in diesem Jahr anders als sonst vor dem Rennen auf Hawaii? Timo Bracht: Was das Wetter und die Insel betrifft, so ist es seit Jahren das Gleiche. Aber der Mythos des Rennens ist lebendiger und aufregender denn je. Ich habe meine Hausaufgaben, sprich Training, schon sehr früh gemacht, und fiebere jetzt zuversichtlich dem Wettkampf entgegen. Ich hatte eine tolle Saison und will diese nun auf Hawaii krönen.\r\n\r\n\r\n\r\nWorauf haben Sie bei der Vorbereitung in diesem Jahr besonderen Wert gelegt? \r\n\r\nBracht: Nach dem Ironman Germany in Frankfurt habe ich erst einmal zwei Wochen Urlaub gemacht und habe dann damit begonnen, meine Form neue aufzubauen “ mit dem Ziel, punktgenau am Wochenende des Ironman Hawaii in Bestform zu sein. Früher hatte ich im August meistens schon wieder Topform, die dann schwer zu halten war bis Oktober. Es wird sich zeigen, ob sich die veränderte Strategie in diesem Jahr auszahlt.\r\n\r\n\r\n\r\nSie haben in einem Interview gerade den Satz gesagt: „Den Schl¸ssel zum Erfolg auf Hawaii habe ich noch nicht gefunden.“ Spornt Sie das eher an oder sind Sie dadurch verunsichert? Bracht: Ehrlich gesagt, ist das Rennen hier immer eine Reise ins Ungewisse. Erfolgserlebnisse helfen da natürlich, und ich hatte auch schon viele hier auf Hawaii. Aber der richtige Knaller fehlt halt noch.\r\n\r\nWas hat es mit dem GPS-Gerät Ihres Sponsors Garmin auf sich “ hilft es Ihnen tatsächlich für den Wettkampf? \r\n\r\nBracht: Garmin ist ein toller Partner mit erstklassigen Produkten, die mir am meisten im täglichen Training helfen. Ich war schon immer ganz vernarrt in jegliches Kartenmaterial, und jetzt das Ganze digital auf dem Rad und zu Fuß auf der Uhr zu sehen, ist schon klasse. Im Wettkampf hilft es mir, die richtige Geschwindigkeit zu halten, aber schlussendlich sind immer noch die Beine entscheidend. Und das ist auch gut so.Im Laufen haben Sie sich enorm verbessert. Wird es für den Ausgang des Rennens entscheidend sein, dass Sie dieses Mal früh aus dem Wasser kommen, um beim Radfahren nicht zu viel aufholen zu müssen? Bracht: Das wird dieses Jahr sicherlich vorentscheidend, aber nicht rennentscheidend sein. Ich werde bis zum Schluss kämpfen. Das Niveau, gerade im Schwimmen, hat sich aber enorm entwickelt. Da muss ich schon kämpfen und mich im Training richtig lang machen, um mitzukommen. Entscheidend ist aber meistens der Lauf “ und diese Disziplin ist mittlerweile meine große Stärke.Sie haben die Konkurrenz in den Tagen vor dem Rennen beobachtet, natürlich auch über die gesamte Saison hinweg. Wie ist Ihr Eindruck, wer sind die Favoriten auf den WM-Sieg? Bracht: Alle sind topfit, gestählt und bereit, alles zu geben. Das wird ein ganz hartes, schnelles und brutales Rennen werden. Für den Sieg kommen zu viele in Frage, um sie hier aufzuzählen.Wie laufen die letzten Tage vor dem Wettkampf ab? Bracht: Ich bin zehn Tage vor dem Rennen hier angekommen. Dadurch habe ich ausreichend Zeit, um mich zu akklimatisieren. Jetzt bin ich mitten in der sogenannten Taperphase, das heißt frei übersetzt „Formzuspitzung“ und bedeutet, dass ich nur noch wenig trainiere. Es ist einfach an der Zeit, die vielen tausend Trainingskilometer wirken zu lassen.Welche Platzierung müssen Sie in Hawaii erreichen, um von einem erfolgreichen Jahr 2008 für sich zu sprechen? Bracht: Das ist eine gute Frage. Ich will ein richtig starkes Rennen machen, das mich an die Grenze meiner Leistungsfähigkeit bringt. Und am nächsten Morgen will ich in den Spiegel schauen, ohne mir etwas vorwerfen zu müssen. Dann kann ich in den Herbsturlaub nach Hause fliegen.Das Gespräch mit Timo Bracht führte Roland Karle.© Copyright 2008 www.katzenpfad.de
Timo Bracht will beim Ironman Hawaii aufs Podium
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