Reiterstaffel am Katzenbuckel im Einsatz

(Foto: Markus Haas)

Aufgrund der Schneefälle ab dem ersten Weihnachtsfeiertag und der Tatsache, dass viele Familien aufgrund des Corona-Lockdowns nicht in Winterurlaub fahren konnten, machten sich während der Weihnachtsferien Hunderte von Menschen aus der Region, aber auch weit darüber hinaus, auf den Weg, um auf dem Winterhauch zu rodeln, Spaziergänge im Schnee zu machen, aber auch Schneefiguren zu bauen.

Neben vielen Müttern, Vätern, Großeltern und Kindern nutze jedoch auch eine große Zahl von „Ballermann- bzw. Event-Gästen“ die Gelegenheit, um nach Waldbrunn zu kommen. Schnell waren alle Parkplätze belegt, sodass wild geparkt, eigentlich unbefahrbare Feld- und Waldwege genutzt wurden, auf frisch eingesäten Feldern große Schäden zu verursachen, sowie Gärten und Vorgärten als Toiletten zu missbrauchen (KP berichtete).

In Absprache mit der Polizei wurde ein Notfallkonzept beschlossen, das jedoch nur dank des großen Engagements vieler freiwilliger Helfer aus Waldkatzenbach umzusetzen war (KP berichtete). In einer gemeinsamen Anstrengung wurden die Verkehrsströme gelenkt, Parkplätze zugewiesen und notfalls auch Straßen gesperrt. Auch Polizeistreifen waren im Einsatz, um die Winterhauchgemeinde zu unterstützen. Sowohl Bürgermeister Markus Haas, als auch die Polizei lobten die gute Zusammenarbeit, die man fortsetzen werde, sofern notwendig

Aufgrund des schönen Wetters und der weiterhin geschlossenen Schulen und Kindergärten rechnete man beim Polizeipräsidium Heilbronn, bei der Polizei in Mosbach und bei der Gemeinde Waldbrunn auch heute wieder mit vielen Besuchern am Katzenbuckel. Daher kamen neben den regulären Polizeikräften auch Beamte einer Reiterstaffel zum Einsatz.

Zwar war es heute nicht zu Gefährdungslagen gekommen, dennoch will die Polizei die aktuell stark frequentierten Bereiche rund um den Gipfel des Katzenbuckels weiterhin im Blick haben und dort bedarfsorientiert präsent sein. Dies gelte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, aber auch zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit, teilte die Polizei auf Nachfrage der Redaktion mit.


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