NABU Waldbrunn – Umwelttipp November 2017

Klimaschutz ist Naturschutz – Wie kann der Einzelne dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen

Der Klimawandel beeinträchtigt heute bereits die Lebensgrundlagen von Milliarden von Menschen und bedroht 20 bis 30 Prozent der auf der Erde vorkommenden Arten. Die um rund ein Grad gestiegene globale Durchschnittstemperatur in der Atmosphäre sorgt für das Abschmelzen des Polareises, der Permafrostböden, der Gletscher und ist für den Anstieg des Meeresspiegels verantwortlich. Die verheerenden Konsequenzen für den Menschen und seine Mitwelt sind bereits weltweit spürbar durch zunehmende Naturkatastrophen wie Stürme und starke Niederschläge mit Überschwemmungen sowie Hitzewellen und Dürren.

Ein relativ konstanter Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre gewährleistete seit Jahrtausenden ein ausgeglichenes Klima. Seit Beginn der Industrialisierung jedoch wird dieses Gleichgewicht durch menschlichen Eingriff zunehmend gestört: Durch die Verbrennung unserer sog. fossilen Energieträger wie Kohle, Öl und Gas, die wir zur Produktion von Strom, Wärme oder in Verbrennungsmotoren verfeuern, stoßen wir große Mengen an Kohlendioxid aus und greifen so in das Gleichgewicht der Atmosphäre ein. Die Atmosphäre enthält heute so viel CO2 wie in den vergangenen 160.000 Jahren nicht. Die Folge ist eine sich weiter beschleunigende globale Erderwärmung.

Dieser Entwicklung muss dringend Einhalt geboten werden, will man die Lebensgrundlagen auf diesem Planeten für die nächsten Generationen erhalten.

Was kann jeder Einzelne tun, um zum Schutz des Klimas beizutragen?

  • Energiesparen im Haushalt (z.B. LED-Beleuchtung, Elektrogeräte mit geringem Stromverbrauch, Standby abschalten)
  • Wechsel zu Stromanbietern von Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen oder selbst in regenerative Energie investieren (z.B. Photovoltaik)
  • Umweltfreundliche Transportmittel nutzen (z.B. Elektrofahrzeug statt Verbrennerfahrzeug fahren, öffentlichen Nahverkehr nutzen)_ – Regionale Produkte kaufen, um lange Transportwege zu vermeiden.
  • Weniger Tierprodukte konsumieren, da die Fleischproduktion mit hohen CO2-Emissionen verbunden ist
  • Produkte aus Bio-Anbau kaufen, da der CO2-Ausstoß bei der Produktion von Öko Produkten wesentlich geringer ist (z.B. ohne künstlichem Dünger, der mit sehr hohem Energieverbrauch hergestellt wird).
  • Umweltverbänden beitreten, um politisches Gehör zu finden.  

Jede einzelne umgesetzte Maßname trägt dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Erderwärmung zu stoppen!


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