Versteigerung zugunsten des DRK Waldbrunn

Unser Bild zeigt von links: Bereitschaftsleiter Robin Bracht, der stellvertretende HvO-Leiter Martin Schulz, Manfred Trutzel und Helfer vor Ort Michael Merkle. (Foto: privat)

Wichtige Arbeit wird nicht von Krankenkassen finanziert

Waldbrunn. (pm) „Mit schönen Dingen etwas Gutes tun, das ist die Idee von Manfred Trutzel. Nachdem der Waldbrunner schon mehrere Male auf die Hilfe der „Helfer vor Ort“ (HvO) des DRK Waldbrunn angewiesen war, als er im Notfall die 112 wählte, wollte er den ehrenamtlichen Ersthelfern etwas zurückgeben.

Da trifft es sich gut, dass Trutzel als passionierter Holzkünstler Figuren und kleine Kunstwerke anfertigt, die er nun verkauft, um die Tätigkeit der „Helfer vor Ort“ in Waldbrunn zu unterstützen.

Im Therapiepunkt in Strümpfelbrunn von Inhaber Michael Merkle, der ebenfalls als Ersthelfer aktiv ist, stellt Trutzel seine Werke derzeit aus. Eine Figur hat der Künstler extra für die „Helfer vor Ort“ angefertigt.

Diese Figur wird versteigert, Gebote werden noch bis zum 09. Dezember von Manfred Trutzet oder im Therapiepunkt entgegen genommen. Der Erlös kommt der HvO-Gruppe Waldbrunn zugute.

Bei einem gemeinsamen Treffen bedankte sich Manfred Trutzel bei Bereitschaftsleiter Robin Bracht, dem stellvertretenden HvO-Leiter Martin Schulz und Helfer Michael Merkle für ihren wichtigen Einsatz. Die Rotkreuzler zeigten sich begeistert von der Aktion und hoffen auf eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung.

Hintergrund zu den Ersthelfer-Gruppen beim DRK

„Helfer vor Ort“ (HvO) sind ehrenamtliche Ersthelfer oder auch „First Responder“, die gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert werden und meist als erste Kräfte wichtige lebensrettende Maßnahmen durchführen. Außerdem entlasten sie die Angehörigen der Patienten, da sie die Verantwortung für die verletzte oder erkrankte Person übernehmen, während die Familie häufig emotional deutlich überfordert ist.

Sie leben in den Einsatzgemeinden, haben dadurch sehr gute Ortskenntnisse und sind daher innerhalb weniger Minuten beim Patienten, während der Rettungswagen in der Regel deutlich länger braucht, bis er am Einsatzort eintrifft.

In Baden-Württemberg sind sie im Rettungsdienstgesetz als wichtiger Teil der Rettungskette benannt, gehören aber nicht zum Rettungsdienst, sodass ihre Tätigkeit nicht von den Kostenträgern finanziert wird.

Daher muss das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bzw. die Helfer, die Kosten für dieses wichtige Ehrenamt selbst tragen. Daher sind die First Responder bei ihrer wichtigen Tätigkeit auf Spenden angewiesen.

In Waldbrunn sind aktuell zehn qualifizierte Frauen und Männer in der HvO-Gruppe aktiv. Sie rücken sowohl mit ihren Privat-PKW, als auch mit einem DRK-Fahrzeug ausr, um schnellstmöglich Hilfe zu leisten.

 


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