Kindergarten-Kinder stecken Kartoffeln

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 Die künftigen Vorschüler des Kiga Strümpfelbrunn beim Kartoffelstecken. (Foto: privat)
Strümpfelbrunn.   (pm)
Die Kinder aus dem Kindergarten Strümpfelbrunn waren wieder unterwegs; dieses Mal auf den Acker der Familie Bier am Brunmers Kreuz (Gerd-Mosca-Straße) in Strümpfelbrunn.

Schon frühmorgens haben die Kinder sich auf den Weg zur „Kartoffel-Kiga” gemacht, um dort zum ersten Mal Kartoffeln zu stecken. Dadurch soll den Kindern bewusst werden, woher unser Grundnahrungsmittel „Kartoffel” kommt. Sie haben heute mit allen Sinnen erfahren, dass Kartoffeln eben nicht im Supermarkt wachsen, sondern draußen in der Erde durch Sonne und Regen.

Der Tag war wie dafür gemacht

Als die Kinder in Begleitung ihrer Erzieherinnen im Kindergarten losgingen, hatte die Sonne geschienen, und als die Gruppe wieder in den Kindergarten zurückkam, hat es ordentlich geregnet.

„Das Wetter hätte einfach nicht besser sein können, wurden die neu gesteckten Kartoffeln doch sofort gegossen. Wir werden in den nächsten Monaten immer wieder unseren „Kartoffel-Kiga” besuchen, um sowohl das Wachstum der Kartoffeln zu besobachten, als auch die Kartoffeln zu pflegen“, versprachen die Erzieherinnen den Mädchen und Jungen. Im Herbst werden die Kinder die Kartoffeln ernten, um daraus etwas Leckeres zu kochen.

Das gesamte Kindergarten-Team und die zukünftigen Vorschüler bedankte sich nach der Aktion herzlich bei Simone und Pascal Bier für die tolle Aktion.

Familie Bier ist es ein großes Anliegen, auf die Regionalität der Landwirtschaft, deren Arbeit sowie Produkte hinzuweisen. Daher fand im vergangenen Jahr zur Erntezeit bereits der erste Waldbrunner Kartoffeltag statt (KP/NZ berichtete). Als Adressaten haben die Biers nicht nur erwachsene Verbraucher auserkoren, sondern insbesondere Kinder in den Blick genommen. Denn selbst auf dem Land wissen viele junge Menschen nicht mehr, dass Kartoffeln mühsam aus dem Boden geerntet werden müssen. Mit der Pflanzaktion und der Beobachtung des Wachstums schließt sich für die Kindergartenkinder somit der Kreis.

(Foto: privat)


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