Waldbrunn befördert und ehrt Floriansjünger

Bürgermeister Haas ist stolz auf die Waldbrunner Feuerwehren

Waldbrunn. Im Rahmen des Sommerfests der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Strümpfelbrunn werden traditionell Feuerwehrkameraden befördert bzw. für ihre Verdienste und ihren langjährige Verbundenheit mit den Floriansjüngern mit Ehrennadeln ausgezeichnet.

Zur diesjährigen Ehrenfeier konnte Abteilungskommandant Hans Peter Veith neben Feuerwehrkameraden aus allen Waldbrunner Ortsteilen auch Bürgermeister Markus Haas, Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr und Ehrenkommandant Gerald Veith im Feuerwehrgerätehaus begrüßen.

Bürgermeister Markus Haas lobte in seiner Rede das ehrenamtliche Engagement im Allgemeinen und den Willen, Leib und Leben für seine Mitbürger zu riskieren wie die Feuerwehr im Besonderen. Neben der originären Aufgabe der Brandbekämpfung habe sich der Aufgabenbereich eines Feuerwehrmitglieds stark ausgeweitet, seien doch Rettungs- und Bergungsdienste bei Unfällen und Naturkatastrophen ebenso dazugekommen wie Umweltschutzeinsätze. Dabei seinen Sachkenntnisse genauso gefragt wie Umsicht und Nervenstärke, schilderte das Gemeindeoberhaupt das Anforderungsprofil. Die Floriansjünger seien vor Ort unverzichtbar, stünden sie doch rund um die Uhr bereit um schnell anzupacken und wirksam Hilfe zu leisten. Auch wenn die Arbeit der Feuerwehren häufig für selbstverständlich gehalten werden, sei er als Bürgermeister sehr stolz auf die Waldbrunner Feuerwehren, die selbstlos und unentgeltlich einsatzbereit seien und dafür auch noch viel Freizeit opferten.



Während sich die Gemeinde in den vergangenen Monaten um Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen gekümmert habe, hätten sich die Floriansjünger  bei der Gründung einer Jugendfeuerwehr ebenso eingebracht (wir berichteten), wie bei der Teilnahme an diversen Schulungen, bei denen die Kameraden fit gemacht werden, um ihren Dienst kompetent leisten zu können. Diese Kameraden galt es zu befördern.

Daneben wurden langjährige Feuerwehrmitglieder für ihre Verdienste um das Feuerwehrwesen und für ihre Treue zur FFW Waldbrunn von Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr geehrt. Er hob hervor, dass die Feuerwehr vorbildlich agiere und die Mitglieder der Wehren der ältesten und wohl auch effektivsten Selbstschutzeinrichtung angehören. In seine Dankesworte bezog er ausdrücklich auch die Familienangehörigen mit ein, die häufig auf ihre Verwandten verzichten müssen.

Zum Brandmeister wurden Abteilungskommandant Timo Bachert (FFW Mülben) und Abteilungskommandant Richard Helm (FFW Schollbrunn) befördert. Abteilungskommandant Thomas Stelzer (FFW Waldkatzenbach) wurde zum Oberlöschmeister mit Stern befördert. Neue Oberlöschmeister sind der stellvertretende Abteilungskommandant Sebastian Dietz (FFW Waldkatzenbach) und der stellvertretende Abteilungskommandant Thomas Edelmann (FFW Mülben). Die Beförderung zum Löschmeister erhielt Christian Schäfer (FFW Oberdielbach). Hauptfeuerwehrmann ist künftig Bernhard Schmitt (FFW Weisbach). Zum Oberfeuerwehrmann beförderte Bürgermeister Markus Haas die Kameraden Ralf Haas (FFW Waldkatzenbach), Simon Nuß (FFW Waldkatzenbach), David Braun (FFW Schollbrunn) und Florian Haas (FFW Schollbrunn). Zum Feuerwehrmann wurden Christian Großkopf (FFW Schollbrunn), Tobias Springer (FFW Waldkatzenbach), Dennis, Weiß (FFW Waldkatzenbach), Sigurd Haas (FFW Strümpfelbrunn) und Edgar Friedrich (FFW Strümpfelbrunn) ernannt.

Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Richard Ehleider (FFW Strümpfelbrunn), Manfred Thieme (FFW Waldkatzenbach) und Karl-Heinz Schäfer (FFW Waldkatzenbach) mit einer Ehrenspange in Gold geehrt. Eine Ehrung in Silber für 25 Jahre Feuerdienst ging an Michael Merkle (FFW Strümpfelbrunn), Gerald Krause (FFW Waldkatzenbach), Markus Steck (FFW Weisbach) und Gunter Wäsch (FFW Waldkatzenbach)

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Unser Bild zeigt die beförderten und geehrten Feuerwehrkameraden mit Bürgermeister Markus Haas (vorne 3.v.li.) Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr (v. 2.v.li.), Ehrenkommandant Gerald Veith (vorne links) und den stellvertretenden Gesamtkommandant Hans-Peter Veith (2.v.re.) vor dem Feuerwehrgerätehaus. (Foto: Hofherr)

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