NABU-Umwelt-Tipp – Giftfreier Garten

(Symbolfoto – Pixabay)

Bei der Anwendung von Pestiziden im Garten zur Vernichtung von pflanzlichen und tierischen „Schädlingen“ werden auch die vielen empfindlichen „Nützlinge“ getötet und die Bodenorganismen geschädigt.

Unkrautvernichter wie Glyphosat mit seinen Beimengungen vernichten nicht nur unerwünschten Pflanzenwuchs. Insekten, Vögeln, Fröschen, Fledermäusen, Eidechsen, Igeln und anderen Tierarten werden durch die dann fehlenden Wildpflanzen wichtige Nahrungsquellen und Lebensräume entzogen. Hinzu kommt die direkte toxische Schädigung der betroffenen Tierarten und die Anreicherung der Giftstoffe in der Nahrungskette der verschiedenen Lebewesen. Der Ökokreislauf wird damit empfindlich gestört. Pestizide, (Herbizide, Fungizide und Insektizide) im Garten und vor allem auch in der Landwirtschaft bergen erhebliche Risiken für die gesamte Natur und die menschliche Gesundheit.

Tipps für den giftfreien Garten:

Lebensräume schaffen für „Nützlinge“ wie Vögel, Insekten (Marienkäfer, Schlupfwespe, Laufkäfer etc.) und andere Kleintiere durch eine naturnahe Gartengestaltung mit Hecken, Wiesen, Tümpeln, Steinhaufen und Nisthilfen, um so das Überhandnehmen von „Schädlingen“ wie Blattläuse, Schnecken u.a. zu verhindern.
Zur Eindämmung der „Unkräuter“ empfiehlt es sich, die offenen Pflanzflächen der Beete mit Mulchmaterial wie Grasschnitt, Rindenprodukte, Häckselgut, Laub und anderem Blattwerk zu bedecken.

Wildpflanzen auf gepflasterten Flächen durch Fugenkratzer oder durch Abflammen entfernen. Die Verwendung von Unkrautvernichtern wie Roundup (Glyphosat & Co) ist auf Privatgrundstücken nach Pflanzenschutzgesetz grundsätzlich verboten.

Infos im Internet:

www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/index.html


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